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Burgverein präsentiert das Buch zum Burgfest – Gemischtes Doppel mit französischen Freunden

Taunus-Zeitung:

Das Burgfestbuch ist seit eh und je der papiergebundene Stimmungsmacher für die Party des Jahres in der Kurstadt. Am Donnerstagabend wurde jetzt die neueste Auflage vorgestellt. Und die macht gleich im doppelten Sinne Lust darauf, vom 24. bis 27. August mit den Königsteinern zu feiern.
Sechs Grußworte, acht Jubiläen und dazu das komplette Burgfestprogramm verteilt auf 103 Seiten - das nennt man wohl eine geballte Ladung Feierlaune. Entsprechend gut aufgelegt waren auch die Mitglieder des Burgvereins und ihre Gäste am Donnerstagabend bei der Vorstellung des neuen Burgfestbuches.

Das Ambiente dazu hätte sich das Präsidium des Vereins wohl kaum schöner malen können: Im goldenen Licht der untergehenden Sonne und vor der Silhouette der Königsteiner Burg hielt Präsidentin Birgit Becker das auf der Terrasse des Kurbad-Restaurants stolz und zufrieden das Druckwerk in Händen.

Nachdem viele scharfe Augen und fleißige Hände noch bis kurz vor Drucklegung redigiert und korrigiert hatten - unter anderem wurde so aus dem fehlgeprägten "Aussichtsstempel" noch der schmucke "Aussichtstempel" -, war das gute Stück dann doch à la minute zur Präsentation fertig geworden. Es sollte nicht die einzige erfreuliche Punktlandung am Donnerstag gewesen sein.

Für Vereinschefin Birgit Becker ist das gedruckte Gemeinschaftswerk nicht zuletzt Ausdruck der breiten Basis in der Bevölkerung, von der das Burgfest getragen wird. Da sind die Lokalhistoriker wie Rolf Krönke, Ellengard Jung, Edmund Brütting oder Stadtarchivarin Beate Großmann-Hofmann, die mit ihren Beiträgen die Stadtgeschichte näherbringen. Da sind Dr. Dieter Hausmann und Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer, die sich dieses Mal dem St. Josef-Krankenhaus respektive der Immanuel-Kirche widmen. Und da ist in diesem Jahr vor allem auch Dr. Reinhard Siepenkort. Der Vorsitzende des Förderkreises der Städtepartnerschaft zwischen Königstein und Le Cannet-Rocheville ist allerdings nicht nur mit einem Grußwort und einem Artikel im Burgfestbuch vertreten, sondern wird sogar quasi Co-Gastgeber bei der Party des Jahres sein.

Gemeinsam feiern

So wie Polen und die Ukraine derzeit gemeinsam die Fußball-Europameisterschaft ausrichten, wollen Burgverein und Förderkreis gemeinsam Ende August feiern - zum einen das Burgfest und zum anderen das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Le Cannet-Rocheville. Eine schöne Idee sei das, entsprechend groß seit die Zustimmung zum Gemeinschaftsprojekt in beiden Vorständen gewesen, unterstrich Becker bei der Präsentation des Burgfestbuches. Allerdings werden Burgverein und Förderkreis, Deutsche und Franzosen nicht über die ganzen vier Tage gemeinsam feiern. Es wird auch Veranstaltungen geben, in denen die Freunde der Städtepartnerschaft mit ihren Gästen aus Le Cannet eigene Wege gehen.

Auf jeden Fall jedoch werden alle gemeinsam durch Königsteins Straßen ziehen, wenn am Sonntag, 26. August, der Burgfest-Umzug ansteht. Der startet denn auch unter einem Doppel-Motto - "Im Schutze der Burg" und "40 Jahre Städtepartnerschaft". Während das in der langen Burgfestgeschichte eher selten zu finden sein dürfte, folgt der Abschluss des Umzugs einer alten und lieb gewonnenen Tradition: Der Ehrenplatz am Ende des Zuges gehört auch 2012 dem Burgfräulein, das - derzeit noch ganz bürgerlich Lisa Hees - vom 24. August an Lisa I. heißen wird.

Das Burgfestbuch ist spätestens von kommender Woche an in Geschäften der Stadt und bei der Stadtinformation erhältlich. Man bekommt es kostenlos. Spenden jedoch sind gerne gesehen.

 

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