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Aktuelles

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Mitglieder-Rundbrief - Oktober 2020

Liebe Mitglieder des Förderkreis der Städtepartnerschaft e.V. Königstein im Taunus, chers amis,

zunächst hoffen wir, dass Sie alle gesund sind und dass Sie sich trotz dieser schwierigen Zeiten, in denen wir im Moment leben, einigermaßen wohlfühlen. Unsere Gedanken sind auch in Le Cannet. Wie Sie ja sicher wissen, hat das Virus Frankreich ebenfalls fest im Griff; besonders auch der Süden ist davon betroffen. Soweit mir bekannt ist, geht es unseren Freunden in Le Cannet, trotz der massiven Einschränkungen, einigermaßen gut. Wir sind zuversichtlich, dass dies auch weiterhin so bleibt.

Wie jedes Jahr im Oktober, haben sich Vorstand und Komitee auch in diesem Jahr Gedanken über die Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Königstein gemacht, allerdings sind die Voraussetzungen dieses Mal so, wie wir sie uns in den kühnsten Träumen nicht vorgestellt haben. Die Stadt Königstein hat ein Konzept ausgearbeitet, welches letzte Woche im „Großen Saal" des HdB vorgestellt wurde; es liegt derzeit zur Prüfung dem Kreisgesundheitsamt vor. Dieses Konzept ist auf den ersten Blick sehr gut durchdacht, aber auf den zweiten Blick für uns als Verein kaum umsetzbar. Es wird drei Zonen geben, auf denen die 31 Hütten (sonst waren es 72 Hütten) platziert werden: Auf dem Parkplatz Stadtmitte ist Platz für 2-3 Schausteller (Karussell und Ähnliches), um den Brunnen im Kurpark werden die Hütten stehen, in denen Kunstgegenstände und Weihnachtliches (Non-Food-Area) verkauft wird, und oben auf dem Rathausplatz werden die Hütten stehen, in denen Speisen und Getränke (Food-Area) angeboten werden. Die Food-Area soll rundum eingezäunt werden und nur eine gewisse Anzahl von Besuchern darf, nach vorheriger Registrierung und unter Einhaltung aller Abstands- und Hygienemaßnahmen, diesen Bereich betreten und sich für eine bestimmte Zeit dort aufhalten. Damit es vor den Hütten kein Gedränge gibt, sollen Stehtische in einem separaten Teil des Platzes aufgestellt werden, wo die Gäste nach dem Kauf von Glühwein, Suppe, Bratwurst usw. ihren Imbiss verzehren können. Die Anbieter in dieser Food-Area haben dafür zu sorgen, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Hütten werden von Seiten der Stadt mit Plexiglas-Scheiben versehen, sodass Anbieter und Gäste geschützt sind. Die Anbieter müssen in der Hütte ständig eine Maske sowie Einmalhandschuhe tragen. Auch hier gelten die Abstandsregeln, es sei denn, die Anbieter stammen aus demselben Haushalt. Geschirr wird zentral zur Verfügung gestellt und in einem Spülmobil sachgerecht gereinigt. Gebühren für die Hütte und eine Standplatzmiete werden in diesem Jahr nicht erhoben. Die Zugangs- und Abgangswege sind genau markiert und führen auf den Wegen durch den Kurpark.

Dies alles steht aber weiterhin unter dem großen Vorbehalt der Genehmigung durch das Gesundheitsamt sowie der weiteren Entwicklung der Pandemie und den dann aktuellen Bestimmungen ... Es ist also durchaus möglich, dass zwei Tage vor dem eigentlichen Marktbeginn die gesamte Veranstaltung abgesagt werden muss. Das Engagement der Verantwortlichen der Stadt Königstein ist sehr lobenswert, würden sich die Kosten für diese Maßnahmen doch auf 20.000,00 Euro belaufen.

Wir haben in Vorstand und Komitee über eine Teil- oder Nichtteilnahme beraten, sind aber letzten Endes übereinstimmend zu dem Schluss gekommen, die Teilnahme an diesem traditionellen Weihnachtsmarkt, der uns in den vergangenen Jahrzehnten immer viel Freude bereitet hat und ein beliebter Treffpunkt nicht nur für unsere Vereinsmitglieder war, abzusagen. Ein Großteil von Ihnen, liebe Mitglieder, ist über 70 Jahre alt, also risikogefährdet, aber auch die Jüngeren unter Ihnen wollen wir keiner Gefahr aussetzen. Sehr gerne hätten wir unseren Beitrag zur weihnachtlichen Stimmung in unserer schönen Stadt in diesen so schwierigen Zeiten geleistet, die Gesundheit aller ist aber viel zu wertvoll, um dieses Risiko einzugehen. Sicher wird uns aber noch eine Möglichkeit einfallen, um z. B. Oliven von Hanne Brill sowie das geschätzte Olivenöl, welche sich in den vergangenen Jahren für den Eigengebrauch oder auch als Geschenk großer Beliebtheit erfreut haben, anbieten zu können. Wir werden Sie rechtzeitig informieren.

Wie es mit den geplanten Veranstaltungen in den kommenden Monaten weitergehen wird, wissen wir nicht. Noch steht die für den 12. November geplante Wanderung mit anschließender Weinprobe im Weingut Weil in Kiedrich auf dem Programm. Unsere traditionelle Wein- Käse- und Olivenprobe, die seit vielen Jahren im November von Ehepaar Siepenkort und Hanne Brill moderiert wird und sich großer Beliebtheit erfreut, wird sicher den Corona-Maßnahmen zum Opfer fallen müssen. Im Dezember ist noch eine vom Wanderverein organisierte Veranstaltung geplant, diese ist aber ebenfalls vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig. Für den am 10. Januar vorgesehenen Neujahrsempfang haben wir vorsorglich den „Großen Saal" des Haus der Begegnung reserviert. Ob dies reichen wird? Wir wissen es nicht.

Liebe Mitglieder, Sie sehen, wir sind weiterhin aktiv, aber unsere zahlreichen Ideen und Aktionen werden durch diese Pandemie völlig ausgebremst. Wir hoffen sehr, dass wir uns alle sobald wie möglich bei einer Veranstaltung des Vereins wiedersehen können. Schauen Sie ab und zu auf unsere Internetseite www.le-cannet.de, dort werden Sie immer über die neusten Entwicklungen informiert.

Bleiben Sie gesund, mit den besten Grüßen für den Vorstand und das Komitee

Wolfgang Riedel, Vorsitzender

 

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