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Kein Lavendelfest - ABER „Lammbraten to go“ war ein voller Erfolg

„Lammbraten to go" - ein voller Erfolg

Sogar das Wetter war provenzalisch, als der Förderkreis der Städtepartnerschaft mit Le Cannet sein „Ersatz-Lavendelfest" am Le Cannet-Brunnen in der Limburger Straße veranstaltete.
Wie bekannt, musste dieses kleine, traditionelle Straßenfest wegen der Corona-Pandemie in seiner üblichen Form abgesagt werden. „Aber so ganz ohne Lammbraten und Ratatouille wollten wir unsere Mitglieder und interessierten Königsteiner Bürger in diesem Jahr nicht lassen", erklärte der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Riedel, „und so kamen wir auf die Idee, den Lammbraten diesmal „to go" anzubieten", fügte er strahlend hinzu.
Was Vorstand und Komitee dann auf die Beine gestellt hatten, konnte sich sehen lassen. Der kleine Platz um den Brunnen war liebevoll mit Gemüse und Lavendel dekoriert und vermittelte in der Tat südfranzösisches Flair, zumal auch die liebenswerte Lavendelkönigin Nina I. (Nina Lautenschläger) in ihrem provenzalischen Gewand mit einem Lavendelkranz im Haar anwesend war und bei der Ausgabe der abgepackten Portionen half. Königsteins Bürgermeister Leonhard Helm, der persönlich seine Bestellung abholte, war voll des Lobes über diese kreative Idee in Coronazeiten. Selbstverständlich wurden die Abstandregelungen strikt eingehalten.
Als die Idee „geboren" wurde, hat der Verein mit ca. 80 Bestellungen kalkuliert, aber es sollte ganz anders kommen: Sage und schreibe 175 Portionen Lammbraten und 11 Kisten Rosé wurden bestellt und im Vorfeld per Überweisung bezahlt. Stefan Seidel und sein Team von der PartyCompany, die schon seit vielen Jahren diesen schmackhaften Braten liefern, waren zwei Tagen lang mit den Vorbereitungen beschäftigt. In einer liebevoll vorbereiteten Information haben er und sein Koch Hanadi Khalfallah genau beschrieben, wie der Lammbraten nach dem Abholen aufgewärmt werden kann. Nach zwei Stunden waren alle Bestellungen abgeholt und der Platz wieder in ein sommerliches Ruheplätzchen zurückverwandelt. „Ein ganz großes „Merci" an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieses „Ersatz-Lavendelfest" ein so großer Erfolg war", sagte Riedel. Großen Dank speziell an Vorstandmitglied und derzeitigen Stadtverordnetenvorsteher Alexander Hees, an CDU-Ortsvereinvorsitzende Annette Hogh, an Lavendelkönigin Nina I., an Martina Riedel und natürlich an Stefan Seidel, der ja maßgeblich für das Gelingen des Lammbratens verantwortlich war. Besonders freut sich der Verein, dass viele Mitglieder sich zum Essen in kleinerem Kreis getroffen haben, um das Lavendelfest dennoch in Gemeinschaft zu feiern. Das kleine Cello-Gartenkonzert, veranstaltet von unserem Mitglied Christa Burkhardt, war gut besucht und ein voller Erfolg. Annabel Hauk, Gewinnerin mehrerer Cellowettbewerbe, hat ihr Können präsentiert.
Das äußerst positive Feedback, das auch im Nachhinein von vielen „Lammbraten-Liebhabern" geäußert wurde, ist eine schöne Bestätigung für den Verein, aber auch für Stefan Seidel und seine Mannschaft, die von allen Seiten viel Lob bekommen haben.
Für 2021 plant der Förderkreis das Fest für den 29. August, dann aber nicht als „Lammbraten to go" sondern so, wie es in den vergangen Jahren gefeiert wurde, mit Sitzgelegenheiten rund um den Brunnen und mit der Wahl einer neuen Lavendelkönigin, sofern es Corona zulässt.

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