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Pressespiegel


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Städtepartnerschaft ist tief verwurzelt Königstein

Taunus-Zeitung vom 12.12.2001

Bereits zum zwölften Mal veranstaltete das Partnerschaftskomitee im französischen Le Cannet in diesen Tagen das beliebte Fête de la Bière. Und wie es schon guter Brauch ist, war auch dieses Mal die größte Halle der Stadt, die Palestre, mit 650 Teilnehmern wieder ausverkauft, wie Dr. Reinhard Siepenkort, der Vorsitzende des Förderkreises der Städtpartnerschaft Königstein-Le Cannet jetzt berichtete.

Im eleganten französischen Stil eines „Diner dansant“ habe sich die Veranstaltung als gelungene Kombination aus Abendessen und Tanzfest präsentiert. Siepenkort: „Die hervorragende Elsässer Sauerkrautplatte, das zünftige Bier und der gute Elsässer Riesling – alles direkt an die Côte d’Azur geliefert – wurden allseits gelobt.“ Ein „Prosit der Gemütlichkeit“ mit leicht französischem Akzent und andere typisch deutsche Volksmusikstücke, intoniert von einer Kapelle in Lederhosen und Sepplhut, hätten dann auch niemanden lange auf den Sitzen gehalten. Bürgermeisterin Michèle Tabarot und der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Gaston Fischesser, hoben in ihren Begrüßungen die langen freundschaftlichen Beziehungen und die vielen Begegnungen mit den Königsteinern hervor. Siepenkort seinerseits sprach die herzliche Einladung zur Feier des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zu Pfingsten 2002 aus.

Neue Akzente und ein neuer Partner

Am Rande des Festes wurden auch die Partnerschaftsarbeit und neue Projekte besprochen. Dabei brachte der neue designierte Cannetaner Vorsitzende, François Aigrot, seine Ideen ein. Neue Ansätze für die Jugend unter Nutzung von E-Mail und Internet, aktuelle sportliche Begegnungen und andere geplante Themen kamen zur Sprache. Siepenkort: „Viele Cannetaner kamen und frischten ihre Erinnerungen auf: Wie geht es diesem und jenem? Wie schön war die Wanderung in der Verdon-Schlucht! Wir haben uns doch in Berlin gesehen! Au revoir bis Pfingsten 2002 zur Wanderung und in Königstein....“ Aus vielen Gesprächen sei eines ganz deutlich geworden, resümierte der Leiter der zweiköpfigen Königsteiner Delegation zufrieden: „Die Städtepartnerschaft ist tief verwurzelt, viel tiefer als man gemeinhin glaubt.“ Mit diesem guten Gefühl, so der Vorsitzende, hätten die beiden offiziellen Königsteiner Besucher nach einem Gang über die sonnenerwärmte Prachtuferpromenade Croisette und einem Blick auf zwei Schwimmer im Meer – und das Anfang Dezember – den Heimflug angetreten.

 

 

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