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Pressespiegel


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Harry Potter wärmt auf dem Weihnachtsmarkt auf

Taunus-Zeitung vom 10.12.2001

Große Schilder mit dem Schriftzug „Harry Potter Punsch“ sollten die kleinen Gäste an die Stände locken. Der Nachwuchs-Zauberer mit der Werbegarantie hatte am Wochenende auch auf dem Königsteiner Weihnachtsmarkt Quartier gemacht, wenn auch nur im kleinen Rahmen. „Harry Potter Punsch“ klingt eben derzeit einfach besser als heißer Orangensaft, heiße Florida oder Kinderpunsch.

Etwa 70Stände zogen sich entlang des Alten Rathauses, der Hinteren Hauptstraße und der Fußgängerzone bis in den Kurpark hinein und lockten die Besucher von Freitag bis Sonntag in die weihnachtlich geschmückte Kurstadt. Vereine, Schulen und Kindergärten versuchten ihre gebastelten Kunstwerke und gebackene Köstlichkeiten an den Mann oder die Frau zu bringen. Viele Geschenkideen standen zur Auswahl vom Holzmobile, über den Nussknacker aus dem Erzgebirge, bis zum handbemalten, mundgeblasenen Christbaumschmuck aus Oberfranken. Die Karten, beklebten Dosen und Weihnachtsgesteke waren mit sichtlich viel Mühe angefertigt worden. „Bitte Lächeln“ hieß es am Stand der Sankt Angela Schule. Der Weihnachtsmann und sein Engelchen luden zum Fototermin ein. Kaffee aller Arten und Sorten boten die Damen und Herren von „Musik und Szene Königstein“ an. An der Wand hing ein Zettel mit den verschiedenen Rezepten für das braune Getränk: irischer, französischer, mexikanischer und Rüdesheimer Kaffee verbreitete seinen Duft. Aber auch der altbewährte Glühwein und die heiße Schokolade mit einem Schuss Rum durften nicht fehlen. Besonders lecker schmeckte die heiße Erwärmung in den original Weihnachtsmarktbechern, die eine Silhouette der Stadt Königstein zierte. Empfehlenswert sei die extra große Thüringer Bratwurst aus Apolda/ Thüringen und die Gulaschsuppe im Brottopf, riet ein Passant. Vor dem Alten Rathaus zog ein Gehege mit Hasen, Hühnern und Gänsen die Aufmerksamkeit auf sich.

Mit besonderen Leckereien lockte der Partnerschaftsverein Falkenstein – Le Mêle. Neben französischen Spezialitäten aus der Normandie und Mistelzweigen hatten sie auch einen speziellen Nachtisch zu bieten: Apfelbeignets. Für diese in Teig gebackenen Apfelstücke war extra Koch Phillipe Cardon angereist, der im April den Kochkurs geleitet hatte. Mit ihm kamen aber noch weitere 19 Franzosen, die immer gerne zur Weihnachtszeit ihrer Partnerstadt einen Besuch abstatten. Begrüßt wurden sie am Samstagnachmittag im Weinhaus Santa Catharina von Bürgermeister Siegfried Fricke (CDU).

Als Verkäufer tätig waren Mitglieder der ersten Königsteiner Narrenzunft, der Lions, des Hauses Camille und Eltern der Kindergartenkinder. Um etwas anbieten zu können, hatten fleißige Hände vorher stundenlang gebaken und gebastelt. Für die richtige Stimmung von der musikalischen Seite her sorgte der Posaunenchor des CVJM-Eschborn, der zur Eröffnung am Freitagabend spielte. Zu fortgeschrittener Stunde erklangen dann die Melodien des Fanfarencorps Königstein während der Bläserchor der St. Angela Schule die Besucher am Samstag mit Weihnachtsliedern unterhielt.

 

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