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Pressespiegel


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Lavendel und Kräuter der Provence: „Limburger“ wird zum Garten Eden Königstein

Königsteiner Woche vom 23.08.2001

Der Duft von Lavendel und Kräutern der Provence lag in der Luft. Man musste nur seiner Nase folgen, um die Quelle ausfindig zu machen. In der Limburger Straße, am Le-Cannet-Brunnen angekommen, stellte man schnell fest: Hier sitzen Menschen zusammen, die die kulinarischen und kulturellen Genüsse des Nachbarlandes zelebrieren und zu schätzen wissen. Parallel zur Lavendelernte in der Provence, in der sich auch die Partnerstadt Le Cannet befindet, habe man diesen Gedanken auch in Königstein aufgreifen wollen, erklärte Dr. Rainer Siepenkort, Vorsitzender des Förderkreises Städtepartnerschaft, der sein Lavendelfest bereits zum vierten Mal an dieser Stelle ausrichtete.
Und natürlich lag auch die Wahl des Standortes auf der Hand: der fröhlich vor sich hin plätschernde Brunnen war ein Geschenk zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft und wurde Pfingsten 1997 eingeweiht. Und eine freute sich ganz besonders über das Fest: die zwölfjährige Laura Machaus, die an diesem Tag zur Lavendelkönigin gekürt wurde. Auch Bürgermeister Siegfried Fricke, der unter den Gästen weilte, fand, dass ihr die Krone ausgezeichnet stand. Mit dem Fest wolle man auch in die Stadt hineinwirken, Verbundenheit zeigen und seinen Gästen anbieten, die Küche einmal kalt zu lassen, fasste Siepenkort zusammen. Und was dann kredenzt wurde, das war vom allerfeinsten. Zum zarten Lammbraten, gewürzt mit den aromatischen Kräutern der Provence, und Ratatouille wurde Rotwein oder Rosé gereicht. Allein 120 Gäste nahmen dieses Essensangebot wahr. Besonders verbunden sei man auch den neuen Inhabern des Restaurant Hermis in der Limburger Straße, direkt gegenüber vom Brunnen gelegen, sagte Marie-Charlotte Siepenkort, Schriftführerin des Förderkreises. Denn Galina und Dimitri Tsiokos hatten es sich nicht nehmen lassen, die Gerichte in der eigenen Restaurantküche zu kochen. Eine Menge Arbeit, die dahinter steckt, denn bereits am Vortag begannen sie mit den Vorbereitungen. Gesprächsstoff gab es an diesem Sonntagmittag zur Genüge.

Nicht nur das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Königstein und Le Cannet steht Pfingsten 2002 bevor. So will man am Samstag einen offenen Abend rund um die Villa Borgnis gestalten. Am 28. September fällt der Startschuss für ein weiteres interessantes Ereignis: eine vereinsinterne Nord-Burgund-Reise steht auf dem Terminkalender. Rainer und Marie-Charlotte Siepenkort haben die Busreise intensivst vorbereitet. Bereits im Vorfeld fuhren sie dorthin, um die Route zu erkunden. „Diese Reise soll den Charme der französischen Provinz vermitteln“, sagt Rainer Siepenkort. In den Jahren zuvor habe man sich die Großstädte Paris und Lyon angeschaut. Die 35 Teilnehmer werden zunächst in der typischen Provinzstadt Dôle aussteigen können. Danach macht der Reisebus Halt in Baune und Autun, wo eine berühmte Kathedrale besucht wird. Avalon und Vezelay sind ebenfalls eingeplant. In Auxerre wird man in einem schönen Hotel am Fluss wohnen. Und in Chablis wird natürlich dem Wein Referenz erwiesen. Seit der Jahreshauptversammlung sei diese Reise schon ausgebucht, erinnert Marie-Charlotte Siepenkort. Und nicht lange nach der Rückkehr, die für 3. Oktober anvisiert ist, wird Ende des Monats zur Wein- und Käseprobe eingeladen.

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