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Pressespiegel


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Mondänes Ambiente zum Auftakt

Taunus-Zeitung vom 28.01.2002

Von Julia von Sengbusch

Königstein. „Der Verein hat längst keine Kinderkrankheiten mehr, ist aber noch weit entfernt von jeglicher Altersschwäche“, resümierte Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Gruber (FDP) den aktuellen Stand des Fördervereins der Städtepartnerschaft Königstein-Le Cannet-Rocheville. Der Neujahrsempfang am Wochenende bildete den feierlichen Auftakt zum 30-jährigen Jubiläum in diesem Jahr.

Zu diesem Anlass hatten sich nicht nur viele der über 230 Mitglieder, sondern auch zahlreiche Freunde und Förderer eingefunden, um sich über die kommenden Ereignisse auszutauschen. Dr. Reinhard Siepenkort, Vorsitzender des Vereins, freute sich besonders über die Anwesenheit von Vertretern der Stadtverordnetenversammlung. Auch Mitglieder anderer Vereine waren vertreten. So hatten es sich Marie-Anne Großpfaff vom Falkensteiner Partnerschaftsverein ebenso wie Sieglinde Vendolsky vom Freundeskreis und Abordnungen des Burgvereins und der Festungsgarde des Narrenrings nicht nehmen lassen, am Empfang teilzunehmen.

„Für das große Jubiläumstreffen im Mai haben sich bereits 100 Freunde aus Frankreich angemeldet“, berichtete Reinhard Siepenkort. Der Höhepunkt des abwechslungsreichen Programms wird mit Sicherheit die „romantische Mainacht“, die am 18. Mai im Kurpark stattfinden soll und als Geschenk an die Königsteiner Bürger gedacht ist.

Mit seinen Wünschen für das neue Jahr schloss ich Siepenkort den Worten Grubers an, der Heinrich Heine zitierte: „Vor allem aber wünsche ich, dass wir uns in diesem neuen Jahr in keinster Weise verleumden werden.“ Die Ereignisse des vergangenen Jahres, wie beispielsweise die Krönung der amtierenden Lavendelkönigin Laura Machhaus, konnten sich die Gäste mit Hilfe einer von Wolfgang Riedel entworfenen Bilderschau in Erinnerung rufen.

Buffet mit vielen Köstlichkeiten

Auch bei dem neuerlichen Neujahrsempfang hatten die Frauen des Vereins ein Buffet mit zahlreichen französischen Köstlichkeiten wie Duxelles, Gongères oder einem Galette des Rois, dem traditionellen Dreikönigskuchen, gezaubert. Kleine Schildchen an den Platten und Tellern informierten die Gäste, worum es sich bei den einzelnen Schmankerln handelte. Selbst die Bedienungen waren frankophil. Als Schülerinnen von Marie-Charlotte Siepenkort hatten sie sich spontan dazu bereit erklärt, beim Empfang mitzuhelfen.

 

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