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Pressespiegel


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Lavendelfest-Erlös ist für Königsteiner aus Sachsen bestimmt

Königsteiner Woche vom 22.08.2002

Eine französische Oase mitten in Königstein, das hatten die Mitglieder des Förderkreises Städtepartnerschaft Königstein – Le Cannet am vergangenen Sonntag mitten in der Limburger Straße geschaffen. Dort feierten sie rund um den so genannten „Le-Cannet-Brunnen“ ihr traditionelles Lavendelfest. Während der Brunnen vor sich hin plätscherte, roch es ringsherum nach Lavendel. „Im Juli und August findet auch die Lavendel-Ernte in der Provence statt“, klärte Dr. Reinhard Siepenkort, Vorsitzender des Förderkreises Städtepartnerschaft, auf. Nachdem die Franzosen vor fünf Jahren den Brunnen der Partnerstadt zum Geschenk gemacht hatten und der gesamte Platz drumherum mit Lavendel bepflanzt wurde, bot sich dieser Ort geradezu für dieses Fest an.
Natürlich sollte solch ein Fest auch mit einer Regentin ausgestattet werden. Die Wahl fiel dabei auf Nina Steier, die bei den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Kreises, das in diesem Jahr begangen worden ist, große Dienste geleistet hat. Ein wenig überwältigt von dem ganzen Trubel um ihre Person, ließ sich die Schülerin der St.-Angela-Schule dann ihre Lavendel-Krone aufsetzen.
Längst hat sich das Lavendel-Fest in und um Königstein einen Namen gemacht. Freunde, Nachbarn und Mitglieder treffen sich hier immer wieder gerne und das nicht nur um sich auszutauschen, sondern auch des guten Essens wegen. Denn hier wird provenzialische Küche vom Feinsten kredenzt. Lammbraten mit Ratatouille und dazu ein schöner Roséwein aus der Region. Das Essen hatte diesmal die PartyCompany Seidel & Zöller gezaubert. Hilfestellung erhielt der Förderkreis allerdings auch vom Bauunternehmen Pfaff, das Bänke und Tische an Ort und Stelle verfrachtete.
Doch bei all der Fröhlichkeit wurde während des Festes jedoch auch derer gedacht, deren Existenz zurzeit durch die Flut bedroht ist. Und für die Mitglieder des Förderkreises sind das keine namenlosen Gesichter, sondern unter ihnen auch Menschen, die sie bereits im Rahmen der Städtepartnerschaft kennen gelernt haben. Ja, mit Königstein in Sachsen habe man auch einen guten Kontakt, bestätigte Dr. Siepenkort, der abermals dazu aufrief, auf die für die Flutopfer eingerichteten Konten zu spenden. Der Erlös des Lavendelfestes wird auf jeden Fall den Not leidenden Menschen zugute kommen. Spontan wurde am Vormittag des Festes sogar die Idee geboren, liebevoll zusammengestellte Lavendelsträuße zugunsten der Bürger in Königstein in Sachsen zu verkaufen. Ein Einfall, der sehr großen Anklang bei den Gästen fand.
Doch die gemeinsame Zeit wurde auch dazu genutzt, um über Zukunftspläne zu sprechen. An Pfingsten 2003 wird man das Jubiläum dann in der Partnerstadt Le Cannet feiern. Für Anfang September ist eine Elsass-Fahrt mit 35 Teilnehmern geplant, mit Cabaret und Wandern im Angebot. Im November wird dann wieder eine Käse-, Wein- und Olivenprobe an einem Freitagabend stattfinden. Der Stand am Weihnachtsmarkt beschließt dann das Jahresprogramm des Förderkreises.

 

 

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