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Pressespiegel


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Lavendel im Haar und Lamm auf den Tellern

Taunus-Zeitung vom 06.07.2004

"Wir haben das Lavendelfest dieses Mal extra vor die Ferien gelegt, damit der Lavendel wirklich blüht", sagte Dr. Reinhard Siepenkort, Vorsitzender des Förderkreises der Städtepartnerschaft Königsteins mit Le Cannet. Um ihn herum herrschte reges Stimmengewirr. An den dicht besetzten Tischen, geschmückt mit Gestecken aus Lavendel und Rosen, ließen sich die Gäste Lamm mit Ratatouille schmecken. Kinder drängten sich um den Lavendelbrunnen in der Limburger Straße. Dem Gedankenaustausch und der Kontaktpflege diente dieses Fest. Gäste aus der französischen Partnerstadt waren nicht dabei. "Aber wir erwarten eine Gruppe aus Le Cannet zum Burgfest. Da marschieren wir auch wieder im Zug mit", erklärte Siepenkort.
Die frisch gekürte Lavendelkönigin Julia Hasselbach, bei deren Krönung natürlich auch Amtsvorgängerin Lisa Grabbe dabei war, war umringt von ihrer Familie und Freunden. Die Zwölfjährige soll die Jugendlichen für die Bedeutung der deutsch-französischen Partnerschaft sensibilisieren und "den französischen Esprit vermitteln", erläutert Siepenkort. Mit der stilvollen Lavendelkrone im Haar trug sie zweifellos zum Charme des Festes bei. Große Pläne hat der Verein für den Herbst. Geplant ist eine Reise nach Paris, wo sich die Königsteiner mit einer Reisegruppe aus Le Cannet treffen möchten. In der französischen Hauptstadt will man gemeinsam ein Gespräch mit Abgeordneten aus Le Cannet und der Bürgermeisterin der Partnerstadt führen. "Möglichst im Oktober, aber es ist ausgesprochen schwierig, einen passenden Termin zu finden", erläutert der Vorsitzende. Dennoch ist die Anmeldeliste der Königsteiner bereits jetzt ellenlang. Fester Bestandteil des Herbstprogramms ist die Wein-, Käse- und Olivenprobe im Haus der Begegnung, die ebenfalls für Oktober vorgesehen ist. Mit dem Besuch beim Lavendelfest am Sonntag konnte der Partnerschaftsverein zufrieden sein. Trotz der dunklen Wolken am Himmel hatten sich die Königsteiner den Genuss provenzalischer Speisen nicht entgehen lassen. "Wir sind sogar überaus zufrieden", unterstrich der Vorsitzende des Fördervereins, der rund 230 Mitglieder zählt. "Da sind beim Fest sogar fünf Neue dazugekommen, weil ihnen bei uns die Atmosphäre so gefallen hat", ergänzte Siepenkort. Die riesigen Sonnenschirme - eigens zum Schutz vor Regenschauern bereit gehalten - wurden ungenutzt wieder weggeräumt. Denn die ersten Tropfen fielen erst nach Ende des Festes.

 

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