Impressum  |   Kontakt  |   Sprache / Langue: 

Aktuelles

Elsass-Kurzreise vom 02. Oktober 2018 bis 03. Oktober 2018

Wanderung „Auf alten Spuren am Sonntag, 21. Oktober 2018

Besuch des neuen Besucherzentrums der EZB am Donnerstag, 15. November 2018

Wein-, Käse- und Olivenprobe am Freitag, 16. November 2018

Teilnahme am Königsteiner Weihnachtsmarkt vom 07. Dezember 2018 bis 09. Dezember 2018

Neujahrsempfang 2019 am Sonntag, 13. Januar 2019

Pressespiegel


zurück zur Übersicht


Wanderung im Gänsemarsch

Taunus-Zeitung vom 09.06.2005

Die deutsch-französischen Wandertreffen zählen längst zu den besonders beliebten Komponenten der Städtepartnerschaft zwischen Le Cannet und Königstein. Hatten die Königsteiner im vergangenen Jahr ins Allgäu eingeladen, so entschied sich das französische Komitee dieses Jahr für das Feriendorf «Serre du Villard» am «Serre-Poncon», dem größten Stausee Europas in der Nähe von Gap an der Route Napoleon.

Von der inmitten einer grünen Oase gelegenen Herberge starteten täglich Spaziergänge und Wanderungen. Dabei standen der deutsch-französischen Gruppe drei französische Führer zur Verfügung. Eine dieser Wanderungen führte in Teile des «Parc National des Ecrins», einen 1973 gegründeten Naturpark mit rund 1800 verschiedenen Pflanzen- und 344 Tierarten. Eine Besonderheit erwartete die Gruppe mit dem Besuch des Klosters «Boscodon», das noch heute von Dominikaner-Mönchen geleitet und bewohnt wird. «Die Wanderführer wiesen besonders auf den 850 Hektar großen Wald hin, der früher zum Kloster gehörte und heute von der Präfektur Gap verwaltet wird», berichtet Dr. Reinhard Siepenkort, der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins. In diesem Wald wachsen 64 verschiedene Baumarten, darunter auch sehr seltene Nadelbäume wie Weißtannen und Zirbelkiefern. Weitere Wanderziele stellten unter anderem der Stausee «Serre-Poncon», die Stadt Embrun sowie das Wandergebiet «Parc Naturel du Queyras» dar. Siepenkort: «Die schmalen und oft nur im Gänsemarsch zu bewältigenden Pfade boten bei unseren Touren immer wieder Zeit für nette Gespräche.» Meist war die Gruppe vier bis fünf Stunden zu Fuß unterwegs. Einige besonders konditionsstarke Gipfelstürmer kletterten darüber hinaus noch länger in der reizvollen Landschaft umher. Gesellig wurde es stets in den Abendstunden, blickt der Vereinsvorsitzende zufrieden zurück. Häufig holten zwei Teilnehmerinnen nach dem Abendessen ihre Gitarren hervor und sangen mit den Mitwanderern. Siepenkort: «Als wahrer Troubadour entpuppte sich unser Wanderführer Eric, dessen Chansons vor allem die Franzosen begeistert mitsangen.»
Nach fünf schönen, abwechslungsreichen, aber auch anstrengenden Tagen musste sich die Truppe wieder trennen. Die 13. deutsch-französische Wanderwoche ist jedoch bereits in Planung. Voraussichtlich wird dann das Chiemsee-Gebiet erwandert. (shs)

 

 

(c) 2018 - le-cannet.de