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Deutsch-Französische Wanderwoche in Mutters in Tirol - Bitte bis 15. Dezember anmelden ! vom 16. Juni 2019 bis 23. Juni 2019

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365 Tage im Zeichen der Völkerverständigung

Taunus-Zeitung vom 18.01.2005

Der Beginn eines neuen Jahres ist stets ein guter Zeitpunkt, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und in die anstehenden zwölf Monate voraus zu schauen. Wenn das abgeschlossene Jahr so erfolgreich war, wie das des Förderkreises der Städtepartnerschaft Königstein-Le Cannet, so fällt dieser Rückblick besonders leicht und macht Mut auch alle anstehenden Aufgaben bewältigen zu können.

Am Sonntag trafen sich Mitglieder, Freunde und Interessierte zum festlichen Neujahrsempfang des Vereins im katholischen Gemeindezentrum in Königstein. «2004 war ein gutes Jahr», resümierte der Vorsitzende des Vereins, Dr. Reinhard Siepenkort. Besonders an die elfte deutsch-französische Wanderwoche im Ostallgäu denke er gerne zurück, wies der Vereinschef auf sein ganz persönliches Highlight des vergangenen Jahres hin. Mit 46 Teilnehmern aus beiden Städten sei die Resonanz sehr positiv ausgefallen. Ein weiterer Höhepunkt sei auch die Reise nach Paris, mit einer Führung durch die Nationalversammlung, im Oktober 2004 gewesen. Auf einer großen Leinwand auf der Bühne des Saals konnten die Gäste während des Empfangs eine Diashow mit vielen Fotos der vergangenen Aktivitäten des Vereins verfolgen. Auch für dieses Jahr hat sich der Verein einiges vorgenommen.

«Ein neues, wichtiges Datum für uns ist der 22. Januar, der von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac zum Deutsch-Französischen Tag ausgerufen wurde», so Siepenkort. Das Motto in diesem Jahr wird «Deutsch und Französisch – Schlüssel für Beruf und Karriere in Europa» lauten. Der Förderkreis der Städtepartnerschaft möchte dazu in Zukunft seinen eigenen Beitrag leisten. In diesem Jahr allerdings noch in einem eher begrenzten Rahmen. «Wir haben leider spät von dem Tag erfahren, möchten diese sinnvolle Idee aber wenigstens durch unseren Schüleraustausch und durch Sprachkurse unterstützen.» Gerade für Jugendliche sei es wichtig, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Sprachkenntnisse seien dabei zur gemeinsamen Verständigung grundlegend, erklärte der Vorsitzende des Förderkreises.

Die Hauptversammlung mit Wahlen von Vorstand und Komitee sind in diesem Jahr für den 11. März angesetzt und auch die deutsch-französische Wanderwoche ist wieder ein wichtiger Teil der Jahresplanung. In den französischen Alpen der Hochprovence werden die Königsteiner im Mai eine ereignisreiche Woche mit ihren französischen Freunden verbringen. Geplant ist außerdem eine kleine Herbstreise nach Le Cannet. «Die Eltern unserer Austauschkinder kamen auf diese Idee. Sie möchten sich auch einmal den Ort anschauen, von dem ihre Kinder ihnen bereits vorschwärmten.» Für das laufende Jahr wünscht sich der Vorsitzende des Vereins, dass die Idee der Völkerverständigung, wie sie in Städtepartnerschaften zum Ausdruck kommt, auch in Krisenregionen vordringt und einen friedlichen Weg der Koexistenz aufzeigt. Für die eigene Partnerschaft wünscht er sich lebendige Begegnungen und dass die Mitglieder des Vereins weiterhin so aktiv und kommunikativ bleiben, wie sie es in den vergangenen 33 Jahren waren. Auf dem Empfang ging es in jedem Fall sehr kommunikativ zu. Rund 100 Gäste genossen bei französischem Sekt und Häppchen das gemütliche Beisammensein und unterhielten sich angeregt. Unter ihnen waren auch der Stadtverordnetenvorsteher Alexander Freiherr von Bethmann (FDP) und viele Stadtverordnete zu finden, über deren Erscheinen sich der Verein besonders freute. Aus Le Cannet waren keine Gäste anwesend, aber Bürgermeisterin Michèle Tabarot ließ die besten Wünsche an die Königsteiner Mitglieder übermitteln.

 

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