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Pressespiegel


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Verständigung beginnt an der Basis

Taunus-Zeitung vom 07.02.2006

Das neue Jahr ist zwar schon über einen Monat alt. Zeit, es in netter Runde gebührend mit einem Glas Sekt zu begrüßen, ist aber immer. Das hatten sich auch Dr. Reinhard Siepenkort und seine Mitstreiter und Freunde vom Förderkreis Königstein – Le Cannet gedacht und deshalb für vergangenen Sonntag ins katholische Gemeindezentrum zum Neujahrsempfang eingeladen. Siepenkort, als Vorsitzender des Förderkreises, nahm den Nachmittag auch zum Anlass, auf die Ereignisse des vergangenen Jahres zurückzublicken. Besonders hervor hob er die Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Kriegsendes, zu dem eine kleine Königsteiner Abordnung in der französischen Partnerstadt weilte. Für Siepenkort war es ein bemerkenswertes und bewegendes Ereignis.

Die Feindschaft zwischen den beiden Völkern hat sich mittlerweile zu einem friedlichen und freundschaftlichen Miteinander entwickelt. Auf dem gilt es aufzubauen, um als Vorbild für weitere Bemühungen im Zeichen der Völkerverständigung zu fungieren», so Siepenkort. Aus diesem Grund begrüße er auch die neue Städtepartnerschaft Königsteins mit dem polnischen Kornik ausdrücklich. Über diese neue Verbindung könne die wichtige Aussöhnung mit dem Osten weiter vorangebracht werden.

Unter den weitere Unternehmungen des Vorjahres nimmt die Wanderwoche in den Südalpen einen ganz besonderen Platz ein. Dank des Engagements von Komitee-Mitglied Dr. Walter Sambeth, den Siepenkort als «Motor dieser Bewegung» bezeichnete, gehört die Wanderwoche seit 1993 zur festen Tradition im Jahresprogramm des Förderkreises. Gespräche über die Kommunalverwaltung standen beim Besuch von fünf jungen Politikern der Jungen Union in Le Cannet im Vordergrund. Diese, so Siepenkort, konnten bereits als neue Mitglieder des Förderkreises für die Städtepartnerschaft begeistert werden. Die Geselligkeit stand hingegen bei den traditionellen Veranstaltungen wie dem Lavendelfest und der Wein- und Olivenprobe im Vordergrund. Gäste aus der französischen Partnerschaft wurden zum Burgfest und zum Weihnachtsmarkt begrüßt.

Die Feier zum «Deutsch-Französischen-Tag» am 22. Januar markierte für den Förderkreis den ersten Höhepunkt des laufenden Jahres. Mit diesem Ehrentag soll an die Begründung der deutsch-französischen Freundschaft durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle im Jahr 1963 erinnert werden. Was das restliche Jahr angeht, so Siepenkort, sind wieder zahlreiche Aktivitäten geplant. So findet im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Förderkreises am 10.März ein Vortrag zum Thema «Entwicklung des Verhältnis von Deutschland und Frankreich» statt. Vom 18. bis 24. Juni findet die 13. deutsch-französische Wanderwoche statt, die in diesem Jahr den Chiemgau zum Ziel hat. «Die Nachfrage ist stets so groß, dass wir die Teilnahme per Losverfahren auswählen müssen, da die Unterbringung im Hotel nur begrenzt ist», berichtete Siepenkort. Das traditionelle Lavendelfest mit der Kür der Lavendelkönigin findet in diesem Jahr am 27. August statt. Eigens für die jüngere Generation will der Förderkreis in diesem Jahr eine neue Veranstaltung aus der Taufe heben. Für April ist eine Tanzaufführung einer Tanzgruppe aus Le Cannet gemeinsam mit der Tanzschule Kratz und der Ballettschule Teodorescu geplant.

 

 

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