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Pressespiegel


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Gelebte Freundschaft bleibt lebendig

Taunus-Zeitung vom 17.01.2007

Bei solch einem Jahr, wie es dem Freundeskreis der Städtepartnerschaft Königstein/Le Cannet bevorsteht, können ruhig einmal die Sektgläser klirren. Mit großer Freude auf das bevorstehende 35-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Königstein und Le Cannet stieß der Vereinsvorsitzende Dr. Reinhard Siepenkort denn auch im Rahmen eines Neujahrsempfangs im katholischen Gemeindezentrum auf das noch recht junge Jahr an. Unter den Gästen waren nicht nur zahlreiche Mitglieder des Partnerschaftsvereins, sondern auch Vertreter weiterer Vereine, insbesondere der anderen Königsteiner Städtepartnerschaftsvereine sowie Stadtverordnetenvorsteher Alexander von Bethmann (FDP).

Mit seinem deutsch-französischen Jubiläum, das in diesem August im Taunus sowie im kommenden Jahr an der Côte d’Azur gefeiert wird, steht der Verein bekanntlich nicht allein da. Wie bereits berichtet, steht die 40-jährige Verschwisterungsfeier zwischen Falkenstein und Le Mêle ebenfalls an und auch der Förderkreis der Gemeinden Glashütten und Caromb begeht sein 30-jähriges Bestehen. „Diese Jubiläen verdeutlichen, wie lebendig die deutsch-französischen Städtepartnerschaften in dieser Region sind“, hob Siepenkort bei seiner Begrüßung hervor. Doch auch auf europäischer Ebene wird in diesem Jahr ein Jubiläum gefeiert. Der 50. Jahrestag der Unterzeichnung der römischen Verträge steht an. „Aus der Geschichte haben wir unsere Lektion gelernt. Vor allem die Städtepartnerschaften leisten hierzu Basisarbeit und sorgen für eine Vertiefung der Freundschaften“, meinte Siepenkort. Seiner Meinung nach hätten die Partnerschaftsvereine mit den Jahren keinerlei Schwung eingebüßt. Ein gutes Beispiel dafür sei die Taunusregion, in der der „gute Geist“ der Städtepartnerschaft noch immer sehr lebendig sei. „Es bedarf einer aktiven Fortsetzung dieser Freundschaft. Gerade diese Vielfalt, durch die wir die Städtepartnerschaften pflegen, ist eine enorme Bereicherung“, betonte der Vereinsvorsitzende. Dennoch seien noch immer Unterschiede in der Kultur, der Mentalität und den Strukturen zwischen Deutschland und Frankreich zu erkennen, die es allerdings zu respektieren gelte. „Gerade diese Unterschiede haben wir durch unsere zahlreichen Veranstaltungen auch schätzen gelernt und dadurch unseren Horizont erweitern können. Nun möchten wir versuchen, damit auch andere zu begeistern, um die Städtepartnerschaft in die andere Generation zu heben“, so Siepenkort.
Die Grußworte der Stadt überbrachte Stadtverordnetenvorsteher Bethmann. „Der Wunsch, sich mit dem Kriegsgegner zu versöhnen, ist durch die Städtepartnerschaften erfolgreich gelungen“, so Bethmann. Insbesondere lobte er die hervorragende Jugendarbeit des Vereins durch die zahlreichen Schüleraustausche und den neu ins Leben gerufenen Austausch zwischen den Tanzschulen.
Außer dem 35-jährigen Bestehen, das vom 24. bis 26. August mit den französischen Freunden gefeiert wird, stehen in diesem Jahr noch weitere Ereignisse an. Für den 25. Januar lädt der Verein zu einer Tageswanderung in den Hintertaunus ein. Vom 15. bis 19. Februar fährt eine kleine Delegation aus Königstein nach Le Cannet. Interessierte können sich dieser Gruppe noch anschließen. Bei der Jahreshauptversammlung am 9. März stehen die Neuwahlen des Vorstands im Mittelpunkt. Eine Tradition wird mit der 14. deutsch-französischen Wanderwoche vom 26. Mai bis 2. Juni am Fuße des Mont Blanc fortgesetzt.

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