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Neue Lavendelkönigin gekrönt

Königsteiner Woche vom 27.08.2009

Auf dem kleinen Platz um den Le-Cannet-Brunnen herrschte reges Treiben, aber lange musste man nicht suchen, um die neue Lavendelkönigin zu entdecken. Die Mitglieder des Förderkreises der Städtepartnerschaft Königstein – Le Cannet hatten sich versammelt, um Carolin I. würdig zu verabschieden und einer neuen Königin die Gelegenheit zu geben, dem Gedanken der Völkerfreundschaft ein frisches und hübsches Gesicht zu verleihen. Viele waren gekommen, um der Inthronisation beizuwohnen und einfach eine schöne Zeit zu haben, neue Kontakte zu knüpfen und vielleicht das eine oder andere Gesicht mal wieder zu sehen. Prof. Heinz Riesenhuber ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, die Begrüßung auszusprechen und Stadtrat Klaus Schwope nahm die Aufgabe wahr, den zeitgleich Oldtimerfahrenden Bürgermeister zu vertreten. Mit der Wahl von Marie-Sophie Grabbe war der Förderkreis der Empfehlung von Carolin I. gefolgt, die ihre Freundin gut kennt und sie für diese Aufgabe bestens geeignet weiß.
Marie-Sophie I. trug übrigens eine Tracht, die von der französischen Academie du Miejour gespendet wurde. Ihre Krone, natürlich aus Lavendel bestehend, wurde wieder von Annedore Beuschel liebevoll gesteckt und sitzt so gut, dass diese von Marie-Sophie I. als angenehm empfunden wird. Irmgard Ruoff sorgte für den Blumenschmuck. Über den Ursprung dieses Festes klärt der Vorsitzende des Förderkreises, Reinhard Siepenkort, gerne auf: „Den Brunnen gibt es seit 1972. Er ist eine Stiftung von Le Cannet. Damit er nicht so alleine da steht, haben wir das Fest erfunden und vor zehn Jahren die erste Lavendelkönigin gekrönt.“ Die Aufgaben der Lavendelkönigin beschreibt er sehr konkret: „Sie soll strahlen und glänzen. Ihr jugendlicher Touch soll signalisieren, dass auch die Jugend herzlich willkommen ist.“ Der eigentliche Sinn liegt natürlich tiefer und er beschreibt den Leitgedanken so: „Es geht darum, Verständigung und enge Nachbarschaft zu festigen und weiterzutragen.“ Dass diese gepflegt werden, daran ist dem Förderkreis sehr viel gelegen. Stadtverordnetenvorsteher Alexander Freiherr von Bethmann führt den Gedanken weiter aus: „Es geht nicht nur um Aussöhnung, sondern um Freundschaft. Es ist doch was anderes, als Tourist eine Region zu bereisen oder als Besucher im Rahmen eines Austausches Teil einer französischen Familie zu werden.“ Reinhard Siepenkort empfindet den Förderkreis als „subsidiär“ und als „Symbiose“, denn eigentlich ist es ja die Sache der Stadt, die Städtepartnerschaften zu fördern und zu beleben. Er sieht den Förderkreis als Bürgerbewegung: „Wir wollen einfach die Vorurteile ausgeräumt wissen, und dies ist durch Austausch am besten möglich.“ 2009 stehen noch einige Höhepunkte auf dem Programm. So wird es eine Loire-Reise geben und Alain Garriou, Chef de Cuisine, wird am 25. Septmeber ein provenzalisches Menü zaubern. Auf dem Volksfest und auf dem Weihnachtsmarkt wird Marie-Sophie I. dann wieder repräsentieren dürfen.

 

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