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Pressespiegel


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Kulturreise zur Schutzpatronin des Elsass

Taunus-Zeitung vom 02.09.2010

Die Reisegruppe des Förderkreises genoss die Panoramen des Vogesen.
36 Mitglieder des Partnerschaftsvereins Königstein - Le Canet sind jetzt firm, was das Elsass angeht. Wer sich in Frankreich verständigen will, kann nun bei den Sprachkursen einsteigen.

Das Elsass, von Ludwig XIV. Als «Beau Jardin» bezeichnet, war Ziel einer Reise von 36 Mitgliedern des Partnerschaftsvereins Königstein Le Canet. Organisiert von Marie-Charlotte und Dr. Reinhard Siepenkort führte die Reise nach Colmar.

Dabei konnten die Ausflügler die kulturelle Neugier mit atemberaubenden Panoramen verbinden, wie am Kloster der heiligen Odile, der Schutzpatronin des Elsass und der Blinden. Die Klosteranlage mit mehreren Kapellen war ein Augenschmaus. Die Mosaike, die das Leben und die Legende von Odile erzählen, stammen aus dem 19. Jahrhundert. Odile selbst wurde als blinde Tochter des Herzogs Adalrich um 670 geboren. Der Vater wollte sie töten lassen, aber von einer Amme wurde sie in ein Kloster gebracht, dort erzogen und erhielt mit 11 Jahren die Taufe und auf wundersame Weise auch das Augenlicht. Der Bruder erlaubte die Rückkehr ins Familienschloss und wurde deshalb vom Vater getötet. Später deutete der Fürst die Zeichen als Gottes Willen und ließ das Kloster erbauen, dessen erste Äbtissin Odile wurde.

Auch der Wein wurde bei der Reise in Theorie und Praxis unter die Lupe genommen – bei Weinlehrpfaden und -Proben. Colmar war für einen Tagesausflug ausersehen. Ebenso Kaysersberg, der Geburtsort von Albert Schweitzer.

Wer nun selbst französisch parlieren möchte, hat bei den Französisch-Konversationskursen des Förderkreises Gelegenheit dazu. Donnerstags alle 14 Tage finden zwei Kurse für mehr oder weniger Fortgeschrittene gegen eine Kostenbeteiligung von 5 Euro je Doppelstunde statt. Interessenten melden sich telefonisch unter (0 61 74) 59 06. Infos zum Förderkreis gibt es auch im Internet unter http://www.le-cannet.de

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