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Pressespiegel


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Neujahrsempfang

Taunus-Zeitung vom 13.01.2011

Von Tina Tonsen Königstein. Beim Neujahrsempfang des Förderkreises der Städtepartnerschaft Königstein – Le Cannet im katholischen Gemeindezentrum nahm am Sonntag das Vereinsjahr der frankophilen Königsteiner einen fröhlichen und unbeschwerten Auftakt. Vorsitzender Dr. Reinhard Siepenkort konnte sich über ein volles Haus freuen. 110 Gäste waren gekommen - fast die Hälfte aller Mitglieder - dazu noch zahlreiche Ehrengäste aus dem Königsteiner Leben. Wie aktiv der rührige Verein ist, zeigte der Rückblick Siepenkorts auf das vergangene Jahr. Besonders erfreulich sei es gewesen, dass erneut Jugendliche zur Lebendigen Partnerschaft der beiden Städte beigetragen haben. Denn der seit Jahren zwischen der St. Angela-Schule Königstein und dem Collège Les Campelières in Mougins/Le Cannet laufende Schüleraustausch habe auch 2010 mit Besuch an der Côte d’Azur und Gegenbesuch im Taunus eine Neuauflage erfahren. Eine große Leidenschaft des Förderkreises ist das Wandern und so sei die deutsch-französische Wanderwoche in Hyères mit 24 Teilnehmern aus Königstein/Taunus, sechs aus Königstein/Sachsen und 20 Cannetanern wieder bestens besucht gewesen. Spaß gemacht hätten auch die insgesamt acht Tageswanderungen und ein besonders „harter, alpiner Kern“ habe sich in den Walliser Alpen auf Schusters Rappen begeben. Aber auch in der näheren Umgebung sei man aktiv geworden, so zum Beispiel bei einem Spaziergang in Mammolshain, bei dem die Gruppe Interessantes zur Edelkastanie erfahren habe. Aber vielleicht noch wichtiger: „Beim Boule-Turnier konnten wir unseren Titel erfolgreich verteidigen“, freute sich Siepenkort. Neben der Teilnahme am Burgfestumzug und am Königsteiner Weihnachtsmarkt sei das eigene Lavendelfest wieder zum Highlight im Vereinsjahr geworden, bei dem das bezaubernde Lächeln der frisch gekürten Lavendelkönigin Franziska Metz die Regenwolken einfach überstrahlt habe. Auch 2011 hat der Verein wieder jede Menge vor. So habe der „Wanderbeauftragte“ Dr. Walther Sambeth wieder acht schöne Tagestouren ausgearbeitet, davon eine mit Weinprobe, bei der ein Bus für eine sichere Heimreise sorgen wird. Eine Wanderwoche dagegen, bei der in diesem Jahr die Königsteiner die Ausrichter wären, wird es 2011 allerdings nicht geben. Denn im kommenden Jahr wird der Freundeskreis sein 40-jähriges Bestehen feiern und so stehen dann größere Jubiläumsfeierlichkeiten an. Stattdessen wird eine Reise nach Mutters/Tirol angeboten, die vom 28.5. bis 4.6. stattfinden soll. Auch eine Busreise ins Jura, eventuell mit einem Schlenker über das Burgund im Frühjahr oder Herbst soll die Reiselust der Vereinsmitglieder stillen. Die wird sie voraussichtlich auch wieder nach Le Cannet führen, denn in der Partnerstadt findet mit der Eröffnung des Pierre-Bonnard-Museums ein wichtiges Kulturereignis statt, zu dem die Königsteiner mit einer Einladung rechnen. Der berühmte französische Maler hatte seine letzten Lebensjahre in Le Cannet verbracht. Stadtverordnetenvorsteher Alexander Freiherr von Bethmann zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Aktivitäten des Förderkreises. „Die hohe Teilnehmerzahl bei diesem Empfang und die interessanten Berichte zeigen deutlich, wie lebendig diese Partnerschaft gelebt wird“, sagte er anerkennend. Das bevorstehende 40. Jubiläum dokumentiere überdies, dass die Dauer der Freundschaft nun länger ist, als die gesamte Zeit der Weimarer Republik und das darauf folgende nationalsozialistische Debakel zusammen. Mit einem Glas „Crémant de Bourgogne“ wurde allseits ein „Bonne Année“ gewünscht und die Königsteiner Sternsinger, unter der Leitung von Heinz-Gerhard Halberstadt, bereicherten musikalisch den Empfang, der bei Köstlichkeiten des liebevoll gestalteten Buffets fröhlich ausklang. Nähere Informationen und viele Fotos gibt es auf der Homepage des Vereins unter www.staedtepartnerschaft-koenigstein-lecannet.de.

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