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Förderkreis der Städtepartnerschaft e.V. Königstein im Taunus
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Pressespiegel


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Königsteiner Woche vom 01.08.2012

Wir bekräftigen  die Städtepartnerschaft

Königstein (el) - 40 Jahre sind Königstein und das französische Le Cannet an der Côte d‘ Azur nun schon miteinander verbunden und das auf einer Ebene, die sehr komplex ist und den Menschen, die sie erreichen, wunderbare Erfahrungen bietet, die sie ein Leben lang in sich tragen werden. Von Städtepartnerschaft ist die Rede, die seit vier Jahrzehnten besteht. Nun soll das Band der Freundschaft bekräftigt werden und zwar im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen dieser Partnerschaft. Dabei sieht sich der Förderkreis Städtepartnerschaft Königstein - Le Cannet-Rocheville als ausführendes Organ und plant schon seit Monaten Großes für die über 100 Gäste, darunter Député-Maire Michèle Tabarot (Bürgermeisterin von Le Cannet), die zum Jubiläum Ende August aus Südfrankreich in Königstein eintreffen werden.
Einen besseren Zeitpunkt hätten sie für ihre weite Reise nach Königstein - einige reisen mit dem Bus an, während sich andere für das Flugzeug entschieden haben - nicht wählen können. Ihre Ankunft trifft genau mit dem Königsteiner Burgfest, dem Volksfest in Königstein schlechthin, zusammen. Das ist auch kein Zufall, sondern ist auf die gute Zusammenarbeit und die Absprache mit dem hiesigen Burgverein und dessen Präsidium zurückzuführen. „Wir feiern parallel zum Burgfest und größtenteils zusammen, bieten aber auch eigenständige Veranstaltungen an", führt Dr. Reinhard Siepenkort an.
Normalerweise hätte man das Jubiläum an Pfingsten gefeiert, doch die nun zurückliegenden französischen Wahlen hätten Einfluss auf diese terminliche Planung genommen, so dass man gezwungen war umzudisponieren. Nach den Sommerferien hatte man außerdem nicht allzu viele zeitliche Optionen für ein solches Jubiläum. Also fiel die Wahl auf den Burgfest-Termin, der zudem sehr attraktiv für die Franzosen ist.
Das Angebot für die Gäste ist vielfältig und spiegelt in sich eine Vielfalt deutscher Kultur. Los geht es im Programm am Donnerstag, 23. August. Um 16 Uhr werden diejenigen, die mit dem Bus anreisen, im Haus der Begegnung empfangen und werden dort auch zum ersten Mal mit ihren Gastgebern zusammentreffen, bei denen sie während ihres Königstein-Aufenthaltes wohnen.
Für den nächsten Tag ist ein Ausflug an den Rhein vorgesehen, unter anderem mit einer Stadtführung in Koblenz, wo deutsche und französische Geschichte aufeinander treffen. Hier seien laut Siepenkort im Jahre 842 die Vorbereitungen zur Dreiteilung des Reichs Karl des Großen getroffen worden, um dann ein Jahr später in den Vertrag von Verdun zu münden. Auf diese Weise wird die Geschichte lebendig und außerdem sei es der Wunsch vieler Franzosen, die zum ersten Mal in Deutschland sind, einen solchen Ausflug an den Rhein zu machen.
Die Stadt und diese Partnerschaft gehören zusammen, da sind sich Siepenkort und sein Stellvertreter Klaus Rätz vom Förderkreis einig und freuen sich daher auch insbesondere auf den Empfang des Bürgermeisters zum Burgfest am Samstag, 25. August. „Das Burgfräulein steht für die Stadt Königstein", Siepenkort hält viel von dieser Symbolik. Der Förderkreis hat seinerseits auch seit vielen Jahren eine eigene Figur mit Vorbildfunktion installiert in Form der Lavendelkönigin, die als Repräsentantin der Städtepartnerschaft gilt.
Am Samstag, 25. August, werden Franzosen und Deutsche im Zuge eines festlichen Abends im Haus der Begegnung zum offiziellen Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten übergehen. Auch viele Vertreter aus dem Stadtleben und der Politik werden auf beiden Seiten anwesend sein, darunter auch Francois Aigrot, 1. Vorsitzender der Association pour le Jumelage, der seit zehn Jahren als Pendant von Dr. Reinhard Siepenkort auf französischer Seite agiert. Ebenso wie Gaston Fischesser, fast ein guter alter Bekannter, der bereits 1997 zum Ehrenbürger Königsteins ernannt wurde und Ehrenvorsitzender der Städtepartnerschaft (Président d‘honneur) ist. „Es soll ein stilvoller, festlicher Abend werden", betont Klaus Rätz. Unter anderem wird den Gästen ein Drei-Gänge-Menü kredenzt und was den musikalischen Rahmen angeht, so erwartet sie gute deutsche „Hausmannskost" - wenn man den Vergleich anstellen darf - in Form von Carsten Weber mit seiner Band „Reinheitsgebot". Mit den Kräften muss allerdings gut gehaushaltet werden, schließlich wartet auch am Sonntagnachmittag ein großer Baustein der Feierlichkeiten auf Gäste und Gastgeber. Gleich mit drei Zugnummern werden sie beim großen Burgfest-Umzug durch die Straßen der Kurstadt vertreten sein - unter anderem mit der Académi dou Miejour, 20 Mitgliedern des Kirchenchors von St. Charles und zum ersten Mal mit der Jazz Band Le Cannet Côte d‘Azur. „Anschließend werden die Gruppen auf die Burg ziehen und dort auch auftreten", kündigt Siepenkort an, der sich auch schon sehr auf den weiteren Verlauf des Sonntagabends freut. Dann ist man zu Gast bei den Königsteiner Rittern im Dunklen Bogen. Nach dem Frühschoppen am Montagvormittag treten die französischen Gäste die Heimreise an. Allerdings heißt es nicht „Au revoir" für immer, man wird sich bestimmt bald wieder sehen, frühestens zur 18. deutsch-französischen Wanderwoche, die sich direkt an die Burgfest-Tage anschließt und mit einer zweistündigen Wanderung rund um die Königsteiner Burg ihren Anfang nimmt. Auf der Website des Vereins sind unter www.le-cannet.de alle Programmpunkte der deutsch-französischen Jubiläums-Begegnung zusammengefasst. Übrigens: Für das kommende Jahr ist um Pfingsten herum ein Gegenbesuch in Le Cannet geplant.

 

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