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Förderkreis der Städtepartnerschaft e.V. Königstein im Taunus
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Pressespiegel


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Taunus-Zeitung vom 03.04.2013

Die guten alten und auch neuen Freunde

Nichts kann besser alte Feindschaften und tiefe Gräben überwinden, als eine in Freundschaft ausgestreckte Hand. Dafür stehen die Städtepartnerschaften, die Königstein unter anderem mit Le Cannet-Rocheville,  Kórnik und Königstein in Sachsen unterhält, mehr als nur sinnbildlich. Aus allen drei Städten waren zum Festakt Vertreter angereist, um den Königsteinern zu gratulieren. Für einen von ihnen, den Cannetaner Gaston Fischesser, ist die Reise in den Taunus allerdings auch immer so etwas wie nach Hause zu kommen. Schließlich ist er seit 1997 - ebenso wie der Mêloiser Fernand Berthelot - Ehrenbürger der Kurstadt. Ein Begriff, mit dem sich Fischesser, wie er einräumte, zwar etwas schwer tue. Die Würdigung der Königsteiner jedoch, die damit verbunden sei, bedeute ihm überaus viel. Er selbst, so der Cannetaner, betrachte sich als "Gastbürger", der seit vier Jahrzehnten immer wieder gerne in die Stadt komme, in der die deutsch-französische Freundschaft so intensiv gelebt werde - der schwierigen Historie zum Trotz.

An einige harte Bewährungsproben der deutsch-deutschen Freundschaft zwischen den Königsteinern im Taunus und an der Elbe erinnerte der sächsische Rathauschef Frieder Haase. Zu Zeiten der DDR noch brüsk vor dem Rathaus in Königstein in Sachsen abgewiesen, seien die Königsteiner aus dem Taunus heute längst nicht nur gern gesehene Gäste, sondern auch enge Freunde geworden. Unvergessen, so Haase, bleibe in seiner Heimat die große Hilfe, die die Menschen seiner Stadt erfahren hatten, nachdem Königstein in Sachsen 2001 von der Elbeflut getroffen wurde.
Sympathischer Neuzugang

"Kleine Geschenke" erhalten zwar bekanntlich die Freundschaft. Doch auch wenn Jerzy Lechnerowski, der Bürgermeister von Kórnik, ohne Präsent nach Königstein gekommen wäre, hätte man ihn dort mit offenen Armen empfangen. In kürzester Zeit, das wurde am Samstagabend einmal mehr deutlich, ist ein herzliches und starkes Band zwischen den Königsteinern und ihren neuen, sympathischen Freunden aus Polen geknüpft worden. Ein Band, das die Deutschen sicher nicht erst wieder in zehn Jahren nach Kórnik ziehen wird, wenn dort dann die 600-Jahr-Feier ansteht. Bereits Ende Mai reist eine Königsteiner Delegation nach Westpolen, um dort das Fest der "Weißen Dame" zu feiern.
(Stefan Jung)

 

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