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Pressespiegel


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Taunus-Zeitung vom 13.01.2014

Pfadfinder Sambeth will etwas kürzer treten

 

Wenn er die Wanderschuhe im Zeichen der Freundschaft schnürt, ist Dr. Walter Sambeth in seinem Metier. Seit vielen Jahren schon ist er es, der gemeinsam mit seinem Cannetaner Pendant und Königsteiner Ehrenbürger, Gaston Fischesser, Franzosen und Deutsche gemeinsam auf mal mehr und mal minder verschlungenen, aber stets schönen Pfaden durch die Lande führt.
Sambeth ist im umfassendsten Sinne des Wortes der Pfadfinder im Förderkreis der Städtepartnerschaft. Er sucht die schönsten, fußläufig erreichbaren Flecken, klügelt die dorthin führenden Wegstrecken aus, kümmert sich um Unterbringung, Verpflegung und auch mal um die Blumendeko für den Tisch. Eine Rundumversorgung, die nicht zuletzt seine „Alpinisten" sehr zu schätzen wissen. Gemeinsam mit ihnen hat Sambeth in den zurückliegenden Jahren schließlich schon so einige Höhenmeter gemacht.

Ganz hoch hinaus

Konnte es dem Schneidhainer und seinem „Gefolge" dabei in der Vergangenheit oft gar nicht hoch genug gehen, so möchte Sambeth in Zukunft doch nicht mehr ganz so hoch hinaus. Er will etwas kürzer treten und hat seinen Rückzug von der Führung der Alpinisten angekündigt. Ein Gedanke, mit dem sich seine „Bergfexe und -feen" zwar nur sehr schwer anfreunden können, wie Manfred Colloseus gestern stellvertretend für seine Wanderfreunde festhielt. Dennoch habe man die Entscheidung Sambeths natürlich zu verstehen und zu akzeptieren.

Zum Dank für dessen langjähriges Vorausgehen kürten die Alpinisten Sambeth beim Neujahrsempfang des Förderkreises zum „Bergkönig auf Lebenszeit". Eine Ehrung, die nicht mit dem Aufsetzen einer Krone, sondern mit dem Überreichen eines vergoldeten Wanderschuhs einherging.
Dass es sich dabei nur um das linke Exemplar des Paares handele, habe, so Colloseus, einen guten Grund. Der rechte Schuh nämlich stehe in Le Cannet, genauer gesagt bei Sambeths Wanderpartner Gaston Fischesser. Dass die beiden auch künftig noch den einen oder anderen Kilometer gemeinsam im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft gehen werden, ist zu erwarten. Es gibt ja auch am Fuße Schnee bedeckter Gipfel noch viele „wanderbare" Dinge zu erleben.

 

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