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Pressespiegel


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Taunus-Zeitung vom 08.07.2014

Luise I. ziert das Lavendelfest

Wenn es in der Limburger Straße nach Lavendel duftet, dann ist wieder Zeit für eine kleine Feier am Le-Cannet-Brunnen. Schon zum 15. Mal hatte der Förderkreis der Städtepartnerschaft Königstein - Le Cannet-Rocheville zum Lavendelfest eingeladen.

Lammkeule mit provenzalischem Gemüse auf dem Teller und dazu ein Gläschen Rosé vom Mont Ventoux im Glas - so ließ sich der Sommer in Königstein am Sonntag auf ganz südfranzösische Art perfekt genießen.
Möglich gemacht hatte den kulinarischen Genuss der Städtepartnerschaftsverein Königstein - Le Cannet - Rocheville, der zum 15. Mal zum Lavendelfest an den Le Cannet-Brunnen in der Limburger Straße gebeten hatte und damit vor allem auch den Geschmacksnerv der Gäste getroffen hatte. Denn trotz oder gerade wegen der zur Mittagszeit doch sehr sommerlichen Temperaturen verkauften sich Lamm und Rebensaft gut.

„Der Wein geht weg wie geschnitten Brot", meinte Kassierer Klaus Rätz, der zusammen mit Helga Hellberg die Essenbons und die Getränke verkaufte. Bereits nach einer Stunde waren sechs Kartons des erfrischenden Tropfens ausgeschenkt. Ob es bei so reißendem Absatz zu einem Ausverkauf kommen könnte? „Das ist uns noch nie passiert", sagte Rätz zuversichtlich, und seine Mitstreiterin meinte: „Dann müssen wir improvisieren." Voll war es auf jeden Fall an den mit Bleu-Blanc-Rouge dekorierten Tischen und die Köche bekamen Komplimente fürs Essen.

Lob haben sich auch die Freunde aus Le Cannet-Rocheville rückblickend verdient, meint nicht nur der Vorsitzende des Königsteiner Komitees, Dr. Reinhard Siepenkort. Immerhin haben die französischen Partner mit dem Brunnen, den sie den Königsteinern zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft geschenkt hatten, den Anstoß zur Feier des Lavendelfestes im Taunus gegeben. Zu dem gehört mittlerweile auch als fester Bestandteil die Kür der Lavendelkönigin. „Das ist ein leichter Job. So soll's ja auch sein; sie soll das Fest verschönern und Charme hineinbringen", befand Reinhard Siepenkort, der zusammen mit dem restlichen Vorstand wieder eine geeignete Kandidatin gefunden hatte.

Provenzalische Insignien

Luise Becker (14) wurde mit einem Lavendelkranz und einem provenzalischen Tuch kurzer Hand zu Luise I. In ihr Amt wurde sie „mit vereinten Kräften zu dritt" vom Vorsitzenden, der amtierenden Sophie I. und dem stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Alexander Freiherr von Bethmann (FDP) gehoben. „Jetzt kannst Du Dich ja dem Volk zeigen, indem Du eine Runde drehst", forderte Siepenkort lachend zur Entgegennahme der Honneurs auf. Und das tat die strahlende Luise dann auch.
Wer das südfranzösische Flair noch mit nach Hause nehmen wollte, für den hatten Klaus Rätz und Helga Hellberg Olivenöl und Oliven im Angebot. Mitgebracht hatte die Produkte Hannelore Brill. „Die Oliven stammen aus meinem Olivenhain. Die habe ich selbst geerntet und eingelegt. Der Prozess dauert drei bis vier Monate. Da habe ich jede Woche das Salz gewechselt und zum Schluss kommen sie in einen Sud aus Kräutern der Provence." Bon appetit.

 

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