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Pressespiegel


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Königsteiner-Woche vom 10.07.2014

Königstein (js) - Was wäre die Limburgerstraße mit ihrem Le-Cannet-Brunnen ohne ihr kleines, aber feines Straßenfest, das jedes Jahr zur Lavendelblüte gefeiert werden darf? Sehr zur Freude aller fand das Lavendelfest auch dieses Mal wieder statt und das aus mehr als gutem Grund: Zum 15. Mal in Folge konnten in der kleinen Anlage Zelte und Bänke aufgestellt und die Lavendelkönigin gekürt werden, was für alle Beteiligten immer wieder erneut ein großer Anlass zur Freude ist, zumal sie dazu noch eine gemeinsame Leidenschaft verbindet, nämlich die große Affinität zu einer französischen Region, die auf ihre ganz eigene Art fasziniert, verzaubert und begeistert.

Stolz, aber auch ein wenig schüchtern empfing die diesjährige Auserwählte, Luise Becker I, den traditionell aus Rosenblättern und getrocknetem Lavendel geflochtenen Kranz, der ihr traditionsgemäß vom Vereinsvorsitzenden des Förderkreises Städtepartnerschaft, Dr. Reinhard Siepenkort, Alexander Freiherr von Bethmann und der vormaligen Lavendelkönigin Sophia I. auch gleich zu Haupte positioniert wurde.

Für die gerade mal 14-Jährige war die Kür zur Lavendelkönigin eine ganz besondere Freude und Ehre, auch wenn sie zunächst erst einmal ein wenig überrascht darüber war, dass die Wahl gerade auf sie gefallen war. „Ich habe im letzten Jahr an der Provence-Reise teilgenommen und anschließend hatte man mich gefragt, ob ich das ehrenvolle Amt übernehmen wollte", gestand die jüngste Tochter von Birgit Becker (ebenfalls Vereinsmitglied des Förderkreises Städtepartnerschaft sowie außerdem Präsidentin des Burgvereins Königstein e.V.), die ohne lange zu überlegen sofort zugestimmt hatte.

Auch dieses Mal ließ es sich der Vorsitzende des Förderkreises nicht nehmen, ein paar Begrüßungsworte an Mitglieder und Freunde des Vereins zu richten, die er für ihr immer wieder großes Engagement und ihren hervorragenden Einsatz lobte. Ohne jene aktive Unterstützung im Vorfeld sowie auch während des Festaktes sei eine Durchführung gar nicht erst möglich. Ein besonderer Dank gelte an dieser Stelle auch Dagmar Reuter, die mit ihrem herrlichen Blumenschmuck an den Tischen für eine besondere Atmosphäre sorge sowie Gert Pfaff für die langjährige logistische Unterstützung, betonte Dr. Reinhard Siepenkort. „Bei uns sind alle herzlich willkommen, ganz gleich ob Mitglieder oder Freunde des Vereins", ließ er die immerhin stolze Zahl der rund 100 Anwesenden weiterhin wissen, über die man angesichts der vielen parallel dazu stattfindenden Festivitäten besonders erfreut war. Freilich blieb da auch noch genügend Raum um die, von der Partnerstadt Le Cannet, erst kürzlich bei der „Provence-Reise" übermittelten Grüße an alle Anwesenden gleich weiterzuleiten. Durchaus gnädig, ganz im Gegensatz zu letztem Jahr, zeigte sich dieses Mal außerdem auch der Wettergott, der eine Festbegehung bei sommerlichen Temperaturen und vor allem ohne lästige Schirme ermöglichte, was damit auch geradezu einladend für ein längeres Verweilen war.

Definitiv nicht entgehen lassen sollte man sich bei dieser Gelegenheit eine echt provenzialische Spezialität, die bei keinem Lavendelfest fehlen darf und auch dieses Mal wieder auf dem Speiseplan stand. Hierbei handelt es sich um nichts anderes als den so allseits beliebten Lammbraten mit Ratatouille und Kartoffeln mit echt provenzialischen Kräutern, der eine wahrer Geheimtipp ist und auch dieses Mal wieder von der Party Company Seidel gereicht wurde. Wer außerdem noch ein originelles Mitbringsel suchte, war hier ebenfalls bestens aufgehoben. An einem kleinen Stand standen landestypische kulinarische Köstlichkeiten wie getrocknete Oliven, Olvenöl und Weine wie beispielsweise der so geschätzte Rose „Ventoux" zum Kauf.

Weiterhin stünden aber auch noch weitere, schöne, spannende Termine auf dem Programm, ließ Förderkreisvorsitzende sein Publikum schon mal wissen, indem er sogleich einen Ausblick auf bevorstehende Ereignisse gab. Eine besondere Freude gilt dabei dem als nächstes stattfindenden Burgfest mit dem Umzug, bei dem der Förderkreis selbstverständlich auch wieder vertreten sein wird. Wie und in welcher Form der Förderkreis der Städtepartnerschaft e.V. Königstein im Taunus allerdings auftreten wird, soll vorerst noch ein Geheimnis bleiben. Ein weiteres interessantes Highlight für alle Sportbegeisterten und Frankreichfreude stellt außerdem der „Marathon des Alpes-Maritimes Nizza", bei dem vor allem Wanderfreunde auf ihre Kosten kommen.

Die malerische, vielversprechende Tour startet in Nizza, auf der „Promenade des Anglais" und soll nach exakt 142,95 km auf dem „Boulevard de la Croisette" in Cannes ihr Ende finden. Des Weiteren ist eine kleine Gedenkreise nach Verdun anlässlich des Gedenkens an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren bereits in Planung, wobei hier noch kein genauer Termin vorliegt.

Zum krönenden Abschluss wird der Förderkreis zudem auch wieder auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sein. Mit diesem kleinen Vorgeschmack auf kommende Ereignisse dürfte es in nächster Zeit daher garantiert nicht langweilig werden, was das Vereinsleben dieser grandiosen Städtepartnerschaft betrifft

 

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