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Wanderungen


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Besuch in Limburg am 14.12.2010

Die Fahrt nach Limburg hatte sich gelohnt, obwohl das Winterwetter nichts Gutes auf der Autobahn verhieß. Trotzdem hatten sich 16 Freunde des Förderkreises aufgemacht, um Limburg etwas näher kennenzulernen.
Der Dom war unser erstes Ziel. Schwester Theresia, eine großartige routinierte Führerin, berichtete kurzweilig über die Baugeschichte des Doms, den sie „die vollendete Schöpfung romanischer Baukunst“ bezeichnete. Die wichtigsten Wandgemälde, in der großen Restaurierungsphase der achtziger Jahre wieder zum Vorschein geholt, erklärte die Schwester sehr lebendig. Sie war begeistert und übertrug diese Begeisterung auf uns.
Danach übernahm der Limburger Fremdenführer Gerhard Müller den Gang durch die Altstadt mit den winkeligen Gässchen und mit den zahlreichen sorgfältig sanierten Fachwerkhäusern. Jedes erzählte seine eigene Geschichte. Ein Teil der Häuser, im 13. -19. Jahrhundert gebaut, hatten einen Bezug zum historischen Handelsweg Frankfurt – Köln, der mitten durch Limburg verlief. Herr Müller schilderte und mit launigen Worten die Probleme, die an der engsten Stelle dieses Weges für die hoch bepackten Pferdewagen entstanden.
Wir waren 1 ½ Stunden in der Kälte unterwegs. Deshalb war es verständlich, auf den Weihnachtsmarkt zu verzichten. Für uns war eine heiße Schokolade am Ende unserer Stadttour wichtiger.  -  Heimfahrt.

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