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Führung im Wetterpark Offenbach

So manche Wanderung ist „wetterabhängig" und so war es eine gute Idee von Walther Sambeth und Heinz Alter, die Wandergruppe des Förderkreises einmal zu einer Führung durch den Wetterpark in Offenbach einzuladen.

29 Wanderer und 1 sehr artiges Kind trafen sich so am sonnigen Dienstag in dem in Zusammenarbeit von Deutschem Wetterdienst und der Stadt Offenbach in der früheren städtischen Gärtnerei eingerichteten Wetterpark zu dem etwa 2 Stunden dauernden Rundgang.
In Offenbach ist die Zentrale des Deutschen Wetterdienstes angesiedelt. Neben der dortigen Wetterstation gibt es noch weitere 170 deutsche Wetterstationen mit z.Zt. wohl noch 2400 Mitarbeitern. Weitere Wetterdaten sammeln ca. 2500 ehrenamtliche Stationen und 1200 „phänologische" Beobachter .(dokumentieren die Entwicklung bestimmter Pflanzen). Mobile Messstationen werden darüber hinaus z.B. zur Bewertung von Neubaumaßnahmen wie von Hochhäusern und Fabriken eingesetzt.

Uns wurden u.a. folgende von der Wetterstation durchgeführte Messungen erklärt:
1. Wind-Messmast, 10 m hoch - misst Windgeschwindigkeit und Windrichtung
2. Sonnenscheinautomat: misst Sonnenscheindauer und Globalstrahlung
3. Messgerät für Niederschlagsmenge und Niederschlagsdauer
4. Art des Niederschlags -Messung mittels Laserstrahl
5. Schneehöhenmessung
6. Wolkenuntergrenze und Wolkenschichten
7. Lufttemperatur in 2 m und 5 cm Höhe und Erdbodentemperatur
8. Sichtweite

In dem dann weitläufigen Wetterpark - kostenfrei jederzeit zugänglich -gibt es für die Besucher zahlreiche Informationspunkte, wie: Gewitterstation, Luftdruckstation, „Symbolischer Hinweis" zur Atmosphäre, Windfahnen, Sonne, Wetter und Klima, Phänologische Station, Strahlstrom (jet stream)Info und Wettersatellit.
Unserem Führer, Herrn Ulrich Biermann gelang es, uns die fast erdrückende Informationsflut gut geordnet in ihren wichtigsten Punkten nahezubringen.
Neben all den Daten, die hier unten auf der Erde gesammelt werden, sind besonders die von dem 36000 km entfernten Wettersatelliten Meteosat 9 (hier als Modell zu sehen) alle 15 Minuten gesendeten Aufnahmen für die Wettervorhersage sehr wichtig. (Kosten pro Jahr für den Deutschen Wetterdienst ca. 80 Mio.€).
Die Werte aus der in 96000 Dreiecken lückenlos aufgeteilten Erdoberfläche und 40 Höhenschichten werden dann mit all den anderen auf der Erde erarbeiteten Wetterdaten in den riesigen Computer des Deutschen Wetterdienstes eingespeist und erlauben dann alle 3 Stunden eine Wettervorhersage und alle die vielen wichtigen Informationen für die Seefahrt, den Flugverkehr, die Land- und Forstwirtschaft, die Industriewerke und - im Falle der Unwetterwarnungen für alle Bevölkerungsgruppen.

In der außerhalb gelegenen sehr guten Gaststätte „Zur Käsmühle" konnten wir dann alle „entspannen", die Eindrücke des Tages werden aber dauerhaft haften bleiben.
Herzlichen Dank!
Dieter Steyer

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