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Wanderungen


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Wanderung Stierstädter Heide und Hünerbergswiesen

Im Wald und auf der Heide...

Nach den Wochen der Hitze und einem kühlen Regentief folgte wohltemperiertes Wetter: Optimal für die geplante Wanderung des Förderkreises am 18.8.2015.
Am Treffpunkt „Heidekrug" vor Oberursel versammelten sich 14 Wanderfreunde. Walther Sambeth hatte die Tour sorgfältig ausgearbeitet und erkundet: Heide, Wald und Wiesen erwarteten uns. Die Stierstädter Heide betraten wir als erstes - eine Ausnahmelandschaft in unserer Gegend! Das Heidekraut begann gerade zu blühen. Um die Verbuschung dieser ausgedehnten Fläche zu verhindern, kümmern sich Mitglieder der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald" darum, aufwachsende Bäume (Birken, Kiefern) durch Rückschnitt kurz zu halten - in früheren Zeiten besorgten das die Schafherden.
Nach Durchquerung des westlich anschließenden Buchenwaldes erreichten wir eine lange Bank, auf der wir alle nebeneinander Platz hatten - das war genau der mittlere Einstieg auf den Europäischen Fernwanderweg Nr. 1 von Genua nach Flensburg!
Zunächst genossen wir den freien Blick über die Kronberger Heide (ohne Heidekraut) auf den Altkönig und naschten am Wegesrand reife Brombeeren. Nach sicherer Überquerung der B 455 (Fußgängerampel!) ging es stetig bergan durch Laubwald mit altem Baumbestand, bis wir die Hünerbergwiesen erreichten (die haben nichts mit Hühnern zu tun sondern mit sagenhaften Hünen aus grauer Vorzeit). Dieses ausgedehnte Feuchtquellgebiet, das im Mittelalter durch Rodung entstand und als Weideland genutzt wurde, steht heute unter Naturschutz ( „Natura 2000") und wird extensiv bewirtschaftet, d.h. einmal im Jahr gemäht. Die Wiesen haben eine artenreiche Flora mit Hauptblütezeit im Frühjahr und Sommer - wir erlebten sie nun nach der Mahd, aber auch schön anzusehen als Kontrast zu den Laubbäumen.
Auf bequemen breiten Wegen ging es weiter in Richtung Hohe Mark - Gelegenheit zu Gesprächen ohne Atemnot! Ein Teich im Wald erfreute uns mit rosa blühenden Seerosen.

Dann folgte die verdiente Mittagspause: Im Freizeitrestaurant „Waldtraut" war ein langer Tisch für uns reserviert.
Zurück ging es abwärts durch dichten Hochwald auf gewundenen schmalen Wegen, wohltuend weich unter den Stiefeln. Dank Walthers hervorragendem Wanderinstinkt führte diese lauschige Schlussroute punktgenau zum Heidekrug, unserem Ausgangsort!

Walther Sambeth und seinem jungen Assistenten Heinz Alter gilt unser Dank für den schönen abwechslungsreichen Wandertag!

p.s.: Die restliche Strecke des E 1 bewältigen wir ein anderes Mal!
Antje Strecker

Fotos: Eberhard Mensing 

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