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Neujahrsempfang

Fast 130 Mitglieder und Freunde des Förderkreis der Städtepartnerschaft e.V. Königstein waren am 14. Januar 2024 der Einladung zum Neujahrsempfang in das Foyer des Haus der Begegnung in Königstein gefolgt, um mit Vorstand und Komitee mit einem Glas „Crémant" auf das neue Jahr anzustoßen. Wie in den vergangenen Jahren auch wurde der Empfang von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Königstein, musikalisch begleitet. Virtuos eröffnete das Geschwisterpaar Sophia und Thomas Wingenfeld (Cello und Geige) mit dem Menuett Nr. 2 von J. S. Bach die Veranstaltung und beeindruckte die Anwesenden mit ihrem Können. Später konnten die Besucher Marcus Günther an der Gitarre mit der A-Moll Suite von Anton Johann Logy hören. Miriam Ulitzka spielte mit ihrer Lehrerin Jelka Stipnieks auf der Geige das Petit Duo von F. Mazas Op-38 und die Zuhörer konnten die Freude an dem gemeinsamen Musizieren erleben. Zum Schluss begleiteten die Geigen die gemeinsam mit allen Anwesenden gesungene Europahymne. Vielen Dank an die Musikschule Königstein, deren Leiterin Dr. Karla Pfützenreuter ebenfalls anwesend war.
Bürgermeister Leonhard Helm, Vertreter der städtischen Gremien, vieler Königsteiner Vereine, zwei Kandidatinnen und ein Kandidat für die kommende Bürgermeisterwahl nutzten die Gelegenheit, sich in „französischer" Atmosphäre auf das neue Jahr einzustimmen.
An vom Dekoteam des Vereins (Dagmar Reuter, Lena Abbt, Gudrun Alter und Martina Riedel) winterlich dekorierten Tischen kam es bei einem Glas „Crémant de Loire" schnell zu angeregten Gesprächen über die Arbeit des Förderkreises. Schmackhafte Köstlichkeiten und „Amuse Gueule", liebevoll vorbereitet von vielen Mitgliedern des Vereins, bildeten ein großes und vielfältiges Buffet. Eva Seyfried hatte wie seit 11 Jahren das Jahr 2024 in kleinen leckeren Häppchen optisch und kulinarisch gestaltet .
Anwesend waren unter anderen auch der Ehrenpräsident des Vereins Dr. Reinhard Siepenkort, Lavendelkönigin Lisa III., Burgfräulein Angelika I. mit ihren Junkern Daniel und August, die Historische Festungsgarde Königstein, Mitglieder des Präsidiums des Königsteiner Burgvereins, an der Spitze die Präsidentin Birgit Becker, das Partnerschaftskomitee Falkenstein-Le Mêle mit Gerhard Hablizel, der Städtepartnerschaftsverein Kornik-Königstein mit Celestyna Orzechowska, Vertreter des „Freundeskreis der Städte Königsteins", Christoph Scharr, der Vorsitzende der neuen Städtepartnerschaft mit Faringdon, Almuth Boller, die Vorsitzende der Kulturgesellschaft Königstein, der „Wanderführer" des Förderkreises, Heinz Alter, sowie eine der beiden Französischlehrerinnen des Vereins Chantal Irmen.
Der Vorsitzende, Wolfgang Riedel, ließ er in seiner Ansprache nochmals das „Highlight" des Jahres 2023, die 50-Jahr-Feier in Le Cannet Revue mit ihren vielfältigen Ereignissen, Revue passieren. 110 Königsteiner waren zu diesem Jubiläum nach Le Cannet gereist und erlebten unvergessliche Feier-Tage an der Côte d´ Azur. Er bedankte sich bei seinen „Mitstreitern" in Vorstand und Komitee für die hervorragende Zusammenarbeit, aber auch bei allen, die zum Gelingen dieses Neujahrsempfangs beigetragen haben. Er werde „mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge im März bei der Jahreshauptversammlung sein Amt in jüngere Hände legen", betonte er, aber er sei gutes Mutes, dass der neue Vorstand den Verein weiterhin auf gutem Weg führen wird.

In seiner emotionalen Ansprache, in der er vor allem auch die Jugend aufrief, sich für Europa und die Demokratie zu engagieren, führte Riedel aus: „Wir dürfen uns nicht auf der Oase, in der wir leben, ausruhen. Engagiert euch weiter für die deutsch-französische Freundschaft, für die Demokratie und für Europa! Mit dem Interesse an der Kultur des Nachbarn, der gelebten Toleranz und dem beiderseitigen Verständnis ist diese Freundschaft Vorbild für ein weltoffenes Denken, das angesichts der vielfältigen Herausforderungen unserer Tage der einzige Weg in eine gemeinsame Zukunft ist. Und vor allem: Steckt andere Jugendliche mit eurem Elan an! Es geht um unser aller Zukunft. Ihre Gestaltung liegt besonders in euren Händen", rief er den Anwesenden zu. Beunruhigt zeigte sich Riedel über den zunehmenden Populismus in Europa.
„Wir dürfen uns von diesen Nationalisten und Populisten, diesen Verächtern von Demokratie und Vielfalt, diesen Rassisten und Wutbürgern nicht die Themen und unsere Agenda diktieren lassen. Wir müssen dagegenhalten, die sind die Minderheit, aber wir die Mehrheit", zitierte er aus einer Rede des früheren Europa-Staatminister Micheal Roth.
Bürgermeister Leonhard Helm dankte in seiner eindrucksvollen Rede dem Verein für das große Engagement in Sachen Städtepartnerschaft und Völkerverständigung. Er selbst war als Bürgermeister 18 Jahre gern der Begleiter dieser Städtefreundschaft und habe in dieser Zeit viele Freundschaften mit seinen französischen Kolleginnen und Kollegen geschlossen. Auch er betonte die Wichtigkeit des Einstehens für Europa und hob hervor, dass die Europawahl im Mai wegweisend für die Zukunft Europas sei.
Burgfräulein Angelika I., die in ihrer fast dreijährigen Regentschaft alle vier Partnerstädte besucht hat, betonte in ihrem Grußwort die enge Verbindung zu Europa und drückte ihren Dank für den warmherzigen Empfang zur 50-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft im Juni 2023 in Le Cannet aus.
Mit der gemeinsam gesungenen Europahymne ging der offizielle Teil dieses Empfangs zu Ende und das Buffet wurde eröffnet. Lange noch saßen die Freunde der Städtepartnerschaft und Europas zusammen und ließen diesen Neujahrsempfang 2024 gemütlich ausklingen.

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