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Ausflug Landesmuseum Darmstadt

Ausstellung "Into the Space Age!" in Darmstadt. Auf der Schwelle zu einer besseren Zukunft.

Beim Förderkreis der Städtepartnerschaft stand am 23. Novemberder der Ausflug in das Landesmuseum in Darmstadt zur Ausstellung „Into the Space Age" mit anschließendem Besuch der Mathildenhöhe und Besichtigung des Hochzeitsturm auf dem Programm. Dieser Ausflug wurde vom Wanderteam des Vereins, dieses Mal von Brigitte und Dr. Oskar Mayr, vorbereitet. Die Teilnehmer wurden von einer Museumsführerin durch diese interessante Ausstellung begleitet und erhielten so detaillierte Ausführungen über die damalige Zeit, denn kaum eine Epoche hat die Zukunft so gefeiert wie die 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Raumfahrt und Atomkraft lösten eine regelrechte Euphorie aus. 
Das Atomzeitalter und das Space-Age, die geprägt waren von Visionen für die Zukunft, haben in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt. In dieser Zeit wurden auf Weltausstellungen futuristische Architekturkonzepte präsentiert, die den Glauben an eine neue, unbegrenzte Energiequelle symbolisierten. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das im Jahr 1958 erbaute „Atomium" in Brüssel. Es wurde zu einem weltbekannten Wahrzeichen und verkörpert den Optimismus dieser Zeit.
Heute betrachten wir diese Zeit des Atom- und Weltraumzeitalters mit einem Lächeln oder Staunen. Das damalige Zukunftsdenken hat unsere heutige Welt maßgeblich geprägt. Das Spielzeug der damaligen Zeit, inspiriert von Atom- und Weltraumthemen, eroberte die Kinderzimmer und begeisterte Generationen von Kindern. Vasen und Tapeten wurden von Atommodellen inspiriert und verliehen den Räumen einen Hauch von futuristischem Flair. „Sputniklampen" hingen in den Wohnungen und sorgten für ein atmosphärisches Licht. Auch die Möbel- und Modeindustrie ließ sich von dieser Zeit inspirieren. Designer wie Harry Bertoia, Eero Saarinen, Verner Panton und Joe Colombo entwarfen Möbel und Wohnwelten für die Zukunft. Ihre Kreationen zeichneten sich durch innovative Formen, leuchtende Farben und ungewöhnliche Materialien aus. Diese einzigartigen Designs prägten das internationale Design und sind bis heute Ikonen des Atom- und Weltraumzeitalters. Doch wie so oft in der Geschichte, endete diese Ära des Fortschritts und Optimismus. In den frühen 1970er Jahren wurden die Menschen mit der Erdölkrise konfrontiert, was zu einem Umdenken führte. Das wachsende Umweltbewusstsein und die Antiatomkraftbewegung sorgten dafür, dass die Faszination für das Atom- und Weltraumzeitalter langsam abnahm. Die Welt konzentrierte sich darauf, nachhaltigere Lösungen zu finden und die Auswirkungen des technologischen Fortschritts zu kontrollieren (Quelle: Hessisches Landesmuseum Darmstadt). 

Nach dieser aufschlussreichen Reise in die 50er und 60er Jahre, traf sich die Gruppe im Schlosskeller zu einem gemeinsamen Mittagessen. Danach ging der „Verdauungssparziergang" zur Mathildenhöhe mit einem Rundgang zu den Künstlerhäusern. „Höhepunkt" des Ausflugs war die Besichtigung des 1908 von J.M. Olbrich fertiggestellten Hochzeitsturm, der mit seiner eigenwilligen Form und Gestaltung auf die Ideen des Bauens der Moderne verweist. Der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Riedel, danke dem Ehepaar Mayr für die Organisation und Durchführung dieses interessanten Ausflugs nach Darmstadt.

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