22 Wanderer des Förderkreis der Städtepartnerschaft machten sich am 21.August gut gelaunt bei schönstem Wanderwetter auf den Weg rund um Europas größten Quarzit-Steinbruch. Ausgehend vom Parkplatz des Schwimmbads von Wehrheim lagen 10,4 km vor den Teilnehmern.
Europas größter Quarzit-Steinbruch
Anfangs führte die Strecke durch Wiesen und Felder, später moderat bergauf zum Steinbruch. Wolfgang Riedel, Mitglied des Wanderteams des Vereins, erläuterte den Wanderern, dass in diesem Steinbruch seit 1899 Quarzit abgebaut wird, das wegen seiner Hitzeresistenz u.a. im Straßenbau eingesetzt wird. Bergab ging es dann bis zum Picknick-Platz, herrlich im Schatten gelegen. Auf Baumstämmen sitzend packten die Wanderer Brote und Obst aus. So gestärkt ging es dann fröhlich weiter bergab, durch dicht belaubte Wälder, begleitet von einem angenehm kühlenden Wind.
Zweitgrößtes Munitionsdepot der Bundeswehr
Dann wurde es etwas herausfordernd. Der Limeserlebnispfad führte auf sehr schmalen Wegen teilweise durch dichten Bewuchs mit Brombeerhecken; manch einer kam nicht ohne zerkratzte Beine und Arme davon. Rechts des Pfades war der meterhohe Absperrzaun rund um das riesige Geländes des Munitionsdepots von Köppern zu sehen. Auf dem 254 Hektar großen Gelände, das zweitgrößte Munitionsdepot der Bundeswehr, sind in 372 Betonbunkern 42.870 Tonnen Munition gelagert. In der heutigen Zeit eine bedrückende Tatsache.
Auf dem Taunus-Schinderhannesweg ging es schließlich ganz gemütlich zurück zum Ausgangspunkt am Wehrheimer Schwimmbad. Heinz Alter, der Wanderführer des Vereins, bedankte sich bei Detlef Goepel-Abtt, Lena Abtt und Wolfgang Riedel für die Ausarbeitung einer beeindruckenden Wanderung durch diese herrliche Region des Taunus. Frohgelaunt verabredeten sich die Teilnehmer schon für die nächste Wanderung, die am Sonntag, den 21. September, stattfinden wird und zwar als Fortsetzung zur Erkundung des Frankfurter Grüngürtels.























































