Der Wiesbadener Vorort Frauenstein zeigt sich im Frühling normalerweis von seiner blütenweißen bzw. bei den japanischen Zierkirschen von seiner rosa Seite. In diesem Jahr sollte aber alles anders sein. Aufgrund des sehr warmen März waren fast alle Blüten schon verwelkt und der Frost der letzten Tage hat ihnen den „Rest“ gegeben. Der ein oder andere Baum hat dessen ungeachtet dennoch seine Blüten nicht eingebüßt. Zwölf tapfere Wanderer des Förderkreises ließen sich auch von dem recht kühlen und zuweilen regnerischen Wetter nicht entmutigen und machten sich auf den Weg, diese schöne Gegend zu erkundigen.
Viele verblühte Obstbäume
Die Wanderung führte die Gruppe entlang hunderter verblühter Obstbäume, vorbei an gelb leuchtenden Rapsfeldern zwischen Reben, Burgturm und Goethestein zunächst durch Obstplantagen Richtung Niederwalluf, bevor es leicht bergauf Richtung Frauenstein geht. Es wurde das Hofgut Armada passiert, der Ort Frauenstein durchquert und bei einer steifen Brise ging es hinauf zur Burgruine Frauenstein, die auf einem Felsen über dem Ort thront.
Mittagsrast im „Hof Nürnberg“
Weiterhin leicht bergauf führt der Weg aus dem Ort heraus durch Weinberge und großflächige Obstplantagen bis hin zum „Hof Nürnberg“, wo die Wanderer sich zu einer ausgiebigen Mittagsrast niederließen.
So gestärkt wurde die Wanderung fortgesetzt bis hin zum Goethestein mit herrlicher Aussicht über den Rheingau. In einer großen Schleife stetig leicht talwärts ging es danach zum Ausgangspunkt zurück. Der ehemalige Vorsitzende des Förderkreis, Wolfgang Riedel, dankte im Namen des jetzigen Vorsitzenden Alexander Hees, Johannes Machhaus und Detlef Goepel-Abtt für die Ausarbeitung dieser schönen Frühlingswanderung.






























