„Liebesbriefe aus Nizza“
Spätsommerlicher Sonnenschein begleitete die Einladung des Förderkreis der Städtepartnerschaft Königstein – Le Cannet und des Partnerschaftsverein Kronberg – Le Lavandou zu einer gemeinsamen Filmmatinee ins Kronberger Kino. Die französische Komödie „Liebesbriefe aus Nizza“ nahm die zahlreichen Mitglieder und Freunde mit auf eine Reise in die Provence und an die Côte d’Azur.
Ein Glas Sekt zur Begrüßung
Mit einem Glas Sekt wurden die zahlreichen Gäste im Hof der Kronberger Lichtspiele von den Vorsitzenden der Vereine, Alexander Hees und Stefan Nauheim, empfangen. Bevor der Film gezeigt wurde begrüßten die beiden, gemeinsam mit Kronbergs Bürgermeister, Christoph König, die Besucher. Stefan Nauheim betonte, dass er sich sehr über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Königsteiner Verein freue und entschuldigte eine Gruppe der Kronberger Mitglieder, wegen des schon seit längerem festgesetzten Bouletourniers nicht teilnehmen konnten. Alexander Hees griff den Gedanken der Zusammenarbeit auf und gab das Kompliment an den Kollegen zurück. Er begrüßte besonders die Königsteiner Vereinsmitglieder und wünschte einen kurzweiligen Filmmorgen. Christoph König lobte in seinem Grußwort die Zusammenarbeit der beiden Vereine und hob hervor, dass dies für beide Städtepartnerschaften von Vorteil sein werde.
Eine französische Komödie
Dann ging es aber los mit „Liebesbriefe aus Nizza“. Diese französische Komödie erzählt die Geschichte des Ehepaars François und Annie, das seit vielen Jahren verheiratet ist. Gemeinsam verbringen sie ihren Ruhestand in der Provence. Eigentlich führen sie ein ruhiges und glückliches Leben, bis François eines Tages zufällig alte Liebesbriefe findet, die seine Frau vor vielen Jahren von einem früheren Freund erhalten hat. Für François ist dieser Fund ein Schock. Er beginnt zu glauben, dass Annie ihn während ihrer Ehe betrogen haben könnte und dass ihre gemeinsame Vergangenheit vielleicht nicht so ehrlich war, wie er immer gedacht hat.
Die Suche führt zu einer überraschenden Begegnung mit dem charmanten und selbstbewussten ehemaligen Liebhaber. Alte Gefühle und längst vergessene Geschichten kommen wieder ans Licht, während François zunehmend versucht, seine Ehe und seinen Platz in Annies Leben zu verteidigen.
Der Film verbindet eine Beziehungsgeschichte mit viel französischem Humor und durch die verschiedenen Situationen entstehen sowohl emotionale als auch humorvolle Momente, wie es nur französischen Produzenten gelingt. Am Ende wird deutlich, dass eine langjährige Partnerschaft vor allem auf Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt beruht. François und Annie müssen lernen, mit der Vergangenheit umzugehen, anstatt ihr die Oberherrschaft in ihrem gemeinsamen Leben zu überlassen.
Eine rundum gelungene Veranstaltung
Der ein oder andere Besucher verdrückte doch ein kleines „Tränchen“, so berührend nahmen einige Passagen des Films die Zuschauer mit. Nach der Vorstellung luden die beiden Partnerschaftsvereine zu einem französischen Apero mit Rosé und Quiche ein. In entspannter Atmosphäre bestand dabei die Gelegenheit zu Begegnungen und zum Austausch über die Stadtgrenzen hinweg. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die sicher nicht zum letzten Mal in diesem Rahmen stattfand.






























