Große Resonanz
Fast 150 Mitglieder und Freunde des Förderkreis der Städtepartnerschaft e.V. Königstein waren am 12. Januar 2025 der Einladung zum Neujahrsempfang in den Großen Saal des Haus der Begegnung in Königstein gefolgt, um mit Vorstand und Komitee mit einem Glas „Crémant“ auf das neue Jahr anzustoßen.
Musikschule Königstein zeigt Engagement
Eröffnet wurde der Empfang von Mitgliedern der Musikschule Königstein mit dem Menuett Nr.1 von Johann Sebastian Bach. Es spielten Sophia Wingenfeld am Cello, Thomas Wingenfeld an der Geige und der Vater der beiden, Dirk Wingenfeld, ebenfalls am Cello.
Der 1. Vorsitzende, Alexander Hees, konnte viele Ehrengäste begrüßen
Alexander Hees, 1. Vorsitzender des Vereins, eröffnete seine Ansprache mit dem Wunsch, dass das Jahr 2025 wieder viele bereichernde Momente haben möge, um die Freundschaft zwischen den beiden Partnerstädten zu festigen und die deutsch-französischen Beziehungen zu vertiefen und überbrachte gleichzeitig die besten Grüße von François Aigrot, dem Cannetaner Vorsitzenden.
Zunächst hieß er viele Ehrengäste willkommen, an erster Stelle 1. Stadtrat Jörg Pöschl, der die in Urlaub weilende Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko vertrat und ein Grußwort der die Stadt Königstein an die Mitglieder und Freunde der Städtepartnerschaft richtete.
Erfreut zeigte er sich, dass die Lavendelkönigin des Vereins, Lisa III, Königsteins Burgfräuleins, Jessica I. mit Gefolge sowie Vertreter der Historischen Festungsgarde Königstein anwesend waren.
Ebenso nutzen Vertreter der städtischen Gremien, der Presse, der Partnerschaftsvereine sowie viele Königsteiner Vereine die Gelegenheit, sich in „französischer“ Atmosphäre auf das neue Jahr einzustimmen.
Ein herzliches Bienvenue ging an der Ehrenvorsitzenden des Vereins, Dr. Reinhard Siepenkort mit seiner Gattin Marie-Charlotte sowie an, Wolfgang Riedel, Ehrenmitglied des Vereins, mit seiner Gattin Martina.
Ein besonderes herzliches Willkommen ging an die Musikschule Königstein mit deren Musikschulleiterin Dr. Karla Pfützenreuter, die schon seit vielen Jahren den Neujahrsempfang musikalischen begleiten.
Schwierige geopolitische Lage
In seiner Ansprache ging Hees auf die schwierige geopolitische Lage in Europa ein und betonte, dass gerade jetzt Deutschland und Frankreich weiterhin starke Partner bleiben müssten, um Stabilität und Frieden in Europa zu fördern. „Wenn populistische und euroskeptische Kräfte zunehmend an Einfluss gewinnen, könnte die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich, die traditionell für eine starke europäische Integration plädiert, erschwert werden“, brachte er seine Befürchtungen zum Ausdruck. Der starke Rechtsruck bei der Europawahl und auch bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Frankreich, seien ein besorgniserregendes Zeichen.
Für 2025 forderte Hees, dass Frankreich und Deutschland weiterhin ihre Rolle in Europa wahrnehmen und nicht nachlassen, gemeinsam Lösungen zu finden. Gerade dafür stehen auch die Städtepartnerschaften, da sie den interkulturellen Dialog stärken und das Vertrauen zwischen den Menschen in beiden Ländern fördern. Die Städtepartnerschaft zwischen Le Cannet und Königstein hat auch im letzten Jahr mit seinen vielen Begegnungen und Veranstaltungen gezeigt, wie eng die Freunde in den beiden Städten miteinander verbunden sind.
„Lassen Sie uns gemeinsam auch weiterhin dafür sorgen, dass unsere Städtepartnerschaft lebendig bleibt“, rief er den Anwesenden zu und erhob sein Glas zu einem gemeinsamen „Bonne Année“!
Bevor 1. Stadtrat Jörg Pöschl das Wort ergriff, erklang die „Suite G-Dur“ von Johann Georg Linicke für zwei Querflöten (Ida Katzenbach und Sophia Oellerich), die von der der Fachbereichsleiterin Maria Pia Vetro am Klavier begleitet wurden.
Tiefe Freundschaft seit 53 Jahren
Stadtrat Jörg Pöschl überbrachte zunächst die besten Grüße der Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko. Pöschl griff in seiner Rede die Gedanken Hees’ auf und unterstrich die Wichtigkeit der Städtepartnerschaften. Gerade diese zwischenmenschlichen Begegnungen und Beziehungen seien der Grundstein für ein friedliches Miteinander in Europa, sagte er und hob die vielen Treffen mit Cannetanern und Königsteiner hervor. „Die Herzlichkeit, mit der sich die Bürger der beiden Städte austauschen, ist ein Zeichen von tiefer Freundschaft, die seit mittlerweile fast 53 Jahre anhält“, schloss er seine kurze Ansprache.
Im Anschluss daran wurde ein kleiner Image-Film der Stadt Le Cannet, der aus Anlass der Feier zum 250jährigen Bestehen der Stadt Le Cannet erstellt worden war, gezeigt.
Der offizielle Teil des Neujahrsempfangs endete schließlich mit der gemeinsam gesungenen Europa-Hymne, „Ode an die Freude“, von Maria Pia Vetro am Flügel begleitet.
Blumensträuße und ein großes „MERCI“!
Bevor Hees das überaus reichhaltige Buffet, das von vielen Mitgliedern liebevoll bestückt worden war, eröffnete, gab es noch Blumensträuße für Lisa III. und Jessica I. Er bedankte sich bei Fr. Dr. Pfützenreuter von der Musikschule Königstein für die künstlerische Unterstützung. Ein ganz großes „Merci“ ging an alle Vorstands- und Komiteemitglieder und an alle Mitglieder des Vereins die zum Gelingen dieses charmanten Empfangs beigetragen haben. Erwähnenswert ist das Engagement der Jugendlichen des Vereins, die unter dem Namen „Le Cannet jeunesse“ eine vielversprechende Gruppe für die Zukunft bilden. Mit großer Freude bedienten sie nicht nur beim Ausschank, sondern erledigten auch hinterher den Abwasch. Der Verein kann stolz auf diese engagierten jungen Menschen sein.





















































