15 Wanderer des Förderkreises der Städtepartnerschaft machten sich am 27. Mai auf, um einen Teil des Frankfurter Grüngürtels zu erkunden. Mit der Kleinbahn ging es nach Höchst und dann zu Fuß weiter über den Höchster Markt und die malerische Altstadt zur Mainfähre Frankfurt, der einzigen Fähre der Stadt Frankfurt. Diese Fähre verbindet die Stadtteile Höchst und Schwanheim.
Durch die Schwanheimer Düne
Hier begann nun die eigentliche Wanderung von Höchst über die Schwanheimer Düne zur Unterschweinstiege und dann weiter zur Mittagsrast in das Bürgerhaus Goldstein. Der Wettergott meinte es gut mit den Wanderern, denn er begleitete sie bei angenehmen Temperaturen und heiterem Wetter.
Die Schwanheimer Düne entstand vor rund 10.000 Jahren in Folge der letzten Eiszeit, als der Wind feine Sande aus dem Flussbett des Mains herausblies. Aber auch der Mensch baute an dieser Rarität mit, indem er Jahrtausende später den Baumbewuchs rodete. Da auf dem kargen Boden Pflanzen nur langsam Fuß fassen können, wanderte die Düne. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie „sesshaft“ und strandete an ihrem jetzigen Ort im Westen von Schwanheim. Um die Besucher zu lenken, legten die Gestalter einen Bohlenweg an.
60 Hektar großes Naturschutzgebiet
Johannes Machhaus, ein Mitglied des Wanderteams des Vereins, hatte die sehr interessante Wanderung professionell ausgearbeitet und versorgte die Teilnehmer mit vielen interessanten Informationen zu diesem knapp 60 Hektar großen Gebiet. „Ich bin immer wieder begeistert, dass dieses einzigartige Naturschutzgebiet nur knapp sechs Kilometer entfernt von der „Skyline“ von Frankfurt liegt“, ließ Machhaus die ebenfalls beeindruckten Wanderer wissen. Mit viel neuem Wissen ging es dann in das Bürgerhaus Goldstein zum Mittagsessen. Mit Bus und Bahn traten die gut gelaunten Wanderer den Heimweg nach Königstein an und dankten Johannes Machhaus für diesen interessanten und informativen Ausflug.





































