Dichter Nebel hing über dem Rheingau, als zwölf unentwegte Wanderer des Förderkreis der Städtepartnerschaft sich unter Führung des Wanderführers des Vereins, Heinz Alter, auf den Weg machten, eigentlich um durch herrlich gefärbte Weinberge und farbenfrohen Herbstwald zu wandern. Gestartet wurde am Schloss Johannisberg.
„Denn schaut, ganz klar steht er im Glase, so wie heller Sonnenschein, die Blume steiget in die Nase, noch niemals trank ich solchen Wein“, diese aufmunternden Zeilen aus dem Gedicht „Der Spätlesereiter“, das Alter in voller Länge am „Steinhäuschen“ hinter dem Ortsausgang von Johannisberg vortrug, gab der Gruppe den nötigen Optimismus, trotz des trüben Herbstwetters frohgelaunt loszuziehen.
Erstes Ziel war das im 14. Jahrhundert errichtete und seit 1873 von Franziskanern betreute Kloster Marienthal. Nach einer kleinen Trinkpause und Besichtigung der Wallfahrtskirche ging es weiter zum Weingut „Hof Rheinblick“, wo Wein und eine Vesper auf die Wanderer wartete. Tatsächlich lichtete sich der Nebel, sodass sich der verheißene Rheinblick auftat.
So frisch gestärkt und bei ein wenig „hellerem“ Wetter ging es durch die herbstlichen Weinreben zurück nach Johannisberg.
Wer dachte, dass der Tag nun zu Ende sei, sah sich freudig getäuscht, denn in Johannisberg war das Café Moser mit Kaffee und leckerem Kuchen der Schlusspunkt dieser herbstlichen Wanderung. Dank an Heinz Alter für die Vorbereitung und Organisation dieser Tour.






























