„Bien Venue les amis, herzlich willkommen zum Neujahrsempfang des Förderkreis der Städtepartnerschaft Königstein-Le Cannet“! Mit diesen Worten begrüßte der erste Vorsitzende, Alexander Hees, ca. 75 Mitglieder und Freunde des Vereins im Großen Saal des Haus der Begegnung, die an vorfrühlingshaft dekorierten Tisch Platz genommen hatten.
Symphonischen Orchester der Musikschule Königstein eröffnete den Empfang
Eröffnet wurde der Empfang von dem neugegründeten „Symphonischen Orchester der Musikschule Königstein“ unter Leitung von Clemens Schlemmer, mit Marc-Antoine Charpentiers „Te Deum Overture“, besser bekannt als Europa-Hymne, womit die Zielsetzung des Vereins bereits angeklungen war. Sehr eindrucksvoll spielte das Orchester das zweite Stück und zwar den „Choral St. Antoni“ von Joseph Haydn.
Der erste Vorsitzender, Alexander Hees, konnte viele Ehrengäste begrüßen
Alexander Hees begrüßte zunächst viele Ehrengäste, an erster Stelle 1. Stadtrat Jörg Pöschl, der die in Urlaub weilende Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko vertrat. Bonjour auch an Dr. Michael Heese, den Stadtverordnetenvorsteher, Dr. Reinhard Siepenkort, den langjährigen Vorsitzende und jetzigen Ehrenpräsidenten des Vereins, alle Stadtverordneten und anwesenden Vertreter der befreundeten Partnerschaftsvereine sowie der Königsteiner Vereine und der örtlichen Presse, nämlich Taunus-Zeitung und Königsteiner Woche. Erfreut zeigte Alexander Hees sich, dass der Vorsitzende und die Schriftführerin des Partnerschaftsverein Kronberg-Le Lavandou, Herr Stefan Nauheim und Frau Karin Lukas der Einladung gefolgt waren.
Viele Aktivitäten in 2025
In seiner Ansprache ging Alexander Hees auf die sehr vielen Aktivitäten im Jahr 2025, wie die Teilnahme am Europatag in Schlossborn, Vereinemesse am Rathaus, Lavendelfest am Le Cannet-Platz, Teilnahme am Weinfest der Chorgemeinschaft und am Burgfestumzug, die vielen Tageswanderungen und die deutsch-französiche Wanderwoche in Oberstdorf, der Tagesausflug nach Wetzlar zum Leica-Park sowie noch weitere Veranstaltungen ein. „Ein Moment von besonderer Tiefe war der Besuch einer Abordnung unseres Vereins in Le Cannet anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges“, ergänzte er und spannte damit den Bogen zur schwierige geopolitische Lage in der Welt. „Gerade in solchen Zeiten braucht es die deutsch-französische Freundschaft. Sie ist mehr als ein historisches Projekt. Sie ist ein Versprechen: Dass wir einander zuhören. Dass wir zusammenstehen. Dass wir Europa gemeinsam gestalten“, mahnte er eindringlich. Städtepartnerschaften sind Friedensarbeit im Alltag. Sie bauen Brücken, wo andere Mauern errichten. Sie zeigen: Unterschiede trennen nicht – sie bereichern. Gerade heute, in einer Welt voller Spannungen, Trump im Westen und Putin im Osten, sind sie wichtiger denn je. Städtepartnerschaften sind die „Diplomatie von unten“, brachte er seine durchaus emotional vorgetragene Rede auf den Punkt und überbrachte abschließend noch herzliche Grüße aus Le Cannet. Der Vorsitzende des dortigen Partnerschaftsvereins, François Aigrot, lasse seine besten Wünsche für das neue Jahr ausrichten – verbunden mit großer Dankbarkeit für die tiefe Freundschaft zwischen unseren beiden Städten.
Grußworte der Stadt
Erster Stadtrat Jörg Pöschl betonte in seinem Grußwort, dass die Städtepartnerschaften in einer Welt der großen Unsicherheit, des aufkommenden Pessimismus und der globalen Verstrickungen von großer Wichtigkeit für den Zusammenhalt der Demokratie sind. Stadtverordnetenvorsteher Dr. Michael Hesse grüßte die Anwesenden im Namen der Stadtverordneten und dankte dem Verein für das große Engagement für die Völkerverständigung.
Zum Schluss des „offiziellen Teil“ ein ganz großes „Merci“
Ein ganz großes „Merci“ richtete Alexander Hees an alle Vorstands- und Komiteemitglieder und an alle Mitglieder des Vereins, die zum Gelingen dieses charmanten Empfangs beigetragen haben. Erwähnenswert ist das Engagement der Jugendlichen des Vereins, die unter dem Namen „Le Cannet jeunesse“ eine vielversprechende Gruppe für die Zukunft bilden. Mit großer Freude bedienten sie nicht nur beim Ausschank, sondern erledigten auch hinterher den Abwasch. Der Verein kann stolz auf diese engagierten jungen Menschen sein.
Bevor Alexander Hees das überaus reichhaltige Buffet, das von vielen Mitgliedern liebevoll bestückt worden war, eröffnete, kam noch einmal das symphonische Orchester Königstein zum Einsatz. Wie üblich beim Neujahrsempfang des Vereins, wurde der „offizielle Teil“ mit der „Ode an die Freunde“ von Ludwig van Beethoven beendet, bei der die Mitglieder, begleitet von dem harmonischen Spiel des Orchesters, kräftig mitsangen.






























